Radeln, erleben, genießen und staunen am Welterbe Limes

Die Region Hohenlohe im Nordosten Baden-Württembergs ist ein echter Geheimtipp. Die „Fränkische Toskana“ beeindruckt mit historisch gewachsenen, heimeligen Städtchen und Dörfern, ausgedehnten Weinbergen, Äckern, Wiesen und Wäldern und einer unverwechselbaren Vielfalt. Ob landschaftlich, kulturell oder kulinarisch, diese Vielfalt können die Besucher mit allen Sinnen erleben.

Hohenlohe wird durch die Flüsse Kocher, Jagst und Tauber sowie die vielen Seitentäler geprägt. Der „Balkon Hohenlohes“ Waldenburg ermöglicht einen phänomenalen Blick über die Hohenloher Ebene. 

Text und Schaubild: http://www.hohenloher-perlen.de

Hohenloher Perlen

Hier die Links zu den Webseiten:  Hohenloher Perlen  und Hohenlohe – Unser Land erleben

Die vier „Hohenloher Perlen“ Bretzfeld, Öhringen, Pfedelbach und Zweiflingen bilden das westliche Tor zum Hohenloher Land. Die sanft-hügelige Muschelkalkebene Hohenlohes wird von Wäldern und Landwirtschaft geprägt. Getreide-, Raps-, Zuckerrüben-, Mais- und Erdbeerfelder wechseln sich hier mit herrlich blühenden Streuobstwiesen ab. Weinberge zieren die Keuperstufen bei Pfedelbach, Bretzfeld und Öhringen sowie die Muschelkalkhänge von Kocher und Jagst. 

(Textquelle: http://www.hohenloher-perlen.de)

Eine tolle 360 Grad Ansicht von Öhringen findet ihr Hohenloher Perlen und auch gleich auf der Startseite noch viel mehr über Öhringen.

2017 zogen wir hier nach Öhringen, die mit allem aufwarten kann, was man so braucht:  Krankenhaus, Bahnhof, S-Bahn, Frei- und Hallenbad, Einkaufszentren,  schöne Altstadt, Feste, Veranstaltungen, Vereine, Ärzte, abwechslungsreiche Landschaften und seit einiger Zeit sogar einen modernen Wohnmobilstellplatz „HeiCamp“, von wo aus Wohnmobilisten ihre Erkundigungstouren starten können – auch mit dem Fahrrad.

Unser direkter Nachbarort Pfedelbach ist geprägt durch Obst- und Weinbau auf 94 ha Rebfläche.  Das milde  Klima eignet sich bestens für Obst- und Weinbau. Aus Kirschen, Zwetschgen, Quitten, Pflaumen, Äpfeln u.a. Obstsorten werden köstliche Liköre und Obstbrände destilliert.  Das Weinbaumuseum mit seinem großen Weinfass präsentiert anschaulich die lange Winzertradition der Gemeinde.

Letzten Freitag wollten wir’s wissen. Von Öhringen führte uns eine neu entdeckte Route über Windischenbach nach Bretzfeld, eine Nachbargemeinde, die sich einen guten Namen als Weinbaugemeinde gemacht hat. Dort im Brettachtal lässte es sich entlang der Brettach entspannt radeln bis kurz vor Geddelsbach, wo der Radweg endet.

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Rechts fließt die Brettach, die in Neuenstadt a.K. in den Kocher  mündet.  Oben drüber fährt die S-Bahn, die Öhringen mit Heilbronn verbindet.

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Entlang der Brettach blüht und grünt es. Fast fühle ich mich da wie im Dschungel.  Meine bessere Hälfte muss oft geduldig warten, wenn ich meine Fotopausen mache, damit ich unsere Ausflüge, Touren und Wanderungen später „illustrieren“ kann.  Also wurde er mal durch „Blätter fotografiert“.

Unterwegs entdeckten wir plötzlich winzig klein Gleitschirmflieger am Himmel, die oben in den Weinbergen ihren Startplatz haben – nämlich überhalb der Weinberge auf der kleinen Wiese inmitten des bewaldeten Hügels (das kleine Dreieck…)P1000317

Ein Glück, dass ich meine Lumix dabei hatte, mit der ich die Gleitschirmflieger näher „herholen“ konnte.

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 Jedenfalls hatten wir noch überschüssige Energie und Lust, den direkten Weg zurück zu nehmen und das bedeutet hier in dieser Region den steilen Aufstieg in die Weinberge bis ganz nach oben, wo die Gleitschirmflieger ihren Startpunkt haben. Auf halber Strecke hatte ich knapp 160 Puls und war froh eine kleine Pause zum Verschnaufen einlegen zu können.  Danach ging’s munter weiter hoch. Mit Pedelecs zwar kein Problem, aber ohne Kondition und Fitness schafft man solche Berge auch mit „Motor“ nicht.

Belohnt wurden wir nicht nur mit einer herrlichen Aussicht weit hinein in unsere wunderschöne Umgebung, nein,  jetzt waren wir auch den Gleitschirmfliegern ganz nahe.

Dort unten  im Tal, von oben gar nicht zu sehen, fließt die Brettach von wo wir unsere kleine „Bergetappe“ starteten.

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Hier hinter dem Weinberghäusle ist der Waldrand zu sehen, den ich im ersten Foto als Startplatz erwähnt habe.

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Zuletzt hatten wir noch eine fantastische Weitsicht Richtung Odenwald.  Von hier aus konnten wir sogar den Katzenbuckel sehen, ein erloschener Vulkan und mit 626,8 m ü. NHN der höchste Berg des Odenwaldes.  Meine Augen konnten den Katzenbuckel sehen, leider jedoch nicht meine kleine Lumix, die mir ansonsten aber schöne Fotos liefert von unseren Touren und Wanderungen.P1000348

Nach dem steilen Aufstieg erfolgte jetzt eine rasante Abfahrt hinunter zurück Richtung Pfedelbach auf der Hauptstraße. Mein Tacho zeigte zwischenzeitlich 53,7 km/h an, was ganz schön viel ist – nur mit einem Helm geschützt.  Ein Sturz wäre da fatal, aber ist ja mal wieder gut gegangen.

Weil das Wetter zur Zeit geradezu ideal ist, packten wir am selben Abend noch die Räder hinten aufs Auto, um am Samstag im schönen Jagsttal zu radeln. Dafür müssen wir nur rund 25 Kilometer weit fahren!

 


17 Gedanken zu “Radeln, erleben, genießen und staunen am Welterbe Limes

  1. Solche Radwege (wie der oben abgebildete Radweg entlang der Brettach) oder auch auf alten Bahntrassen liebe ich. Möglichst abseits von viel Verkehr und wenn diese Wege dann noch durch Weinberge und schöne Täler führen, dann wirds einfach traumhaft. Eine herrliche Gegens habt ihr bei Euch. Gruss Wolfgang

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  2. Angekommen und richtig wohl. Das freut mich sehr für euch. Deine hügelige Welt ist prachtvoll und man kann so schön weit schauen🤗 weiterhin gute Fahrt durch die Zauberwelt der Natur. Liebe Grüsse Erika

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    1. Ja, wie schön es hier ist fällt uns immer öfter auf. Wolltet ihr nicht mal in die Löwensteiner Berge kommen? Wir wollten kürzlich dort eine kleine Wanderung unternehmen an einem See vorbei bis hoch zur Burg Löwenstein, aber als wir ankamen schüttete es wie aus Kübeln und das sind wir umgedreht und haben in der Nähe von Öhringen einen kleinen Spaziergang unternommen.

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      1. hallo ! Doch wir wollten uns treffen aber Corona machte da einen Strich durch die Rechnung. Ich denke aber jetzt könnten wir das sicherlich machen. Schreib ein paar Terminvorschläge und wir wäre dabei !!! LG Manni

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    1. Ja wirklich . Alles richtig gemacht als wir diese hübsche Kleinstadt als Altersruhesitz gewählt haben. Unser Haus hat zudem einen Aufzug, falls wir mal nicht mehr so fit sind 😁
      LG Sigrid

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