Werden wir aus dieser „Corona-Krise“ lernen für die Zukunft?

Egal, ob Printmedien, TV,  Nachrichten-Apps, Push Meldungen, Warnungen über NINA oder Katwarn –  die Meldungen überschlagen sich wegen Corona. Ich hätte niemals gedacht, so etwas erleben zu müssen.  Dabei hat Bill Gates so ein Szenario prophezeit auf einem YouTube Video, das vor fünf Jahren veröffentlicht wurde als „Ebola“ eine Schreckensvision war, die allerdings Europa nicht erreicht hat und die wir nur aus der Ferne und recht  „unbeteiligt“ am Fernseher verfolgt haben.  Er ist ein Visionär und hätte man ihm geglaubt, wären wir heute auf der ganzen Welt vielleicht besser vorbereitet auf das, was uns gerade in Atem hält, uns in Angst und Schrecken versetzt und was uns noch lange beschäftigen wird, denn Folgen sind vermutlich katastrophal für uns alle, für einzelne schon jetzt ein finanzielles Disaster.

Schaut euch das Video von 2015 an, wenn ihr mögt.  Es ist schwer auszuhalten, was er da sagt.   Bei mir war das Video mit deutschen Untertiteln, hier sehe ich das nicht, aber schaut einfach mal aufs Original direkt bei YouTube.

Trotz diesem Horrorszenario müssen wir ja irgendwie weitermachen, positiv denken, das ganz normale Leben leben, denn nun ist nichts mehr zu ändern und es kommt wie es kommt – oder kommen muss.  Werden wir daraus lernen?

Als ich heute Nacht wach lag und mir Gedanken machte, ob wir,  unsere Familie, Freunde, Bekannte oder auch Nachbarn diese Epedemie wohl alle gesund und unbeschadet überstehen werden, plante ich schon mal im Stillen meinen 70. Geburtstag in zwei Jahren.  Normalerweise will ich gar nicht an die „7“ vorne dran denken, aber in diesen schweren Zeiten denkt man gerne in größeren Zeitsprüngen, hofft, dass die nächsten Monate irgendwie rumgehen und nicht alles noch viel schlimmer wird, dass bis in einiger Zeit viele immun sind, das Virus einfach wieder verschwindet oder ein Impfstoff oder Medikament dagegen gefunden werden, so dass wir zuversichtlicher in die Zukunft blicken können. Allerdings sollte dann alles dafür getan werden, dass für solche Notfälle alles bereit steht, was Kliniken, Ärzte und Pflegepersonal benötigen und nicht wie jetzt, wo gerade die nicht genug geschützt sind, die direkt mit den Erkrankten zu tun haben.  Es geht einfach nicht, dass wir hier kein zentrales Versorgungssystem für Kliniken, Apotheken, Ärzte …… haben.

2022  kann ich meinen runden Geburtstag- wenn wir Glück haben – dann ganz besonders unbeschwert feiern und hoffentlich mit alle meinen Lieben zusammen, die mir mir besonders wichtig und ans Herz gewachsen sind.

Wir waren gestern trotzdem auf dem Rad unterwegs – weit weg von anderen – oder schnell genug vorbei auf dem Radweg und haben uns in einer Bäckerei in Neuenstein Kaffee geholt und eine Butterbrezel für eine kurze Rast.   So einsam haben wir uns noch nie gefühlt.  Da macht selbst das Radfahren keine Freude, aber gesund ist es trotzdem und es stärkt das Immunsystem.  Aber irgendwie muss man ja trotzdem raus, frische Luft schnappen, was für den Kreislauf und die Abwehrkräfte tun und die Muskeln trainieren.  Ich bin froh, dass das Radfahren nach meiner KNIE OP  schon wieder einigermaßen klappt.  Zwar schmerzt die Beugung noch etwas, aber auf dem Rad kann ich die ja gut üben 🙂

Wir fuhren bis nach Neuenstein zu einem Bäcker.  Kaffee gab’s nur im Becher „to go“, aber immerhin auch  „Bänkle“  für eine kleine Rast in der Sonne.

Schloss Neuenstein

Kopf hoch, Abstand halten, optimistisch bleiben und hoffentlich nicht krank werden und wenn doch, diese heimtückische Viruserkrankung einigermaßen gut überstehen.

Das wünsche ich euch allen von Herzen!

☼ Sigrid ☼


10 Gedanken zu “Werden wir aus dieser „Corona-Krise“ lernen für die Zukunft?

    1. Ja hoffentlich, wir sind hier das Bundesland mit der zweithöchsten Zahl an Infizierten. Liegt mit daran, dass hier so viele Skifahren gehen nach Italien und das Virus mitgebracht haben. Viele nehmen die Situation auch wirklich nicht ernst. Treffen sich im Park in Gruppen, fühlen sich sicher und tragen dann das Virus weiter. Die Ausgangssperre wird auch bei uns kommen, es geht nicht anders. Die Menschen sind halt dumm und ignorant. LG Sigrid

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  1. Ich sehe den Begriff Zukunft nicht. Denn das was wir bisher unter Zukunft verstanden haben, wird es nicht mehr geben. Unsere Gesellschaft und deren Köpfe haben alles getan um sich in Wohlergehen zu sühlen. Nun haben wir den Salat. Ich hoffe nur, daß unsere/ alle Regelungen Manns genug sind zumindest einen gerechten und damit gleichteiligen sozialen Anteil zu fordern. Denn das was da bei uns an Kosten auf uns zukommt, wird man nicht mit irgendeiner Geldmaschine drucken können.

    Ich wäre froh anderes sagen können – sehe ich aber leider eher nicht.

    Bleibt tapfer und gesund.

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  2. sigrid ich auch nicht ! Manchmal denke ich das ist die Retourkutsche für den ganzen Übermut und Überfluss den wir die letzten Jahrzehnte geniessen konnten. Keiner wusste mehr wohin in Urlaub da er die Welt eh schon bereist hat und mancher hat sich überlegt ob 100 Ps für sein Auto reichen oder sollen es 200 PS sein. Kochen in der Küche war lästig bei dem Überfluss an Lokalen und Restaurants. Schnell zum Chinesen oder in ein Fast Food Restaurant ! Dies alles ist die komplette Vernetzung der Welt und wenn wie jetzt sowas sich ausbreitet ist die Welt am Ende und viele viele Menschen werden die Arbeit verlieren und im schlimmsten Fall in die Armut fallen.
    Ich habe meine eigene Meinung zu dem Thema aber hoffentlich lernt man daraus für die Zukunft unserer Kinder , das wäre mein Wunsch ! LG Manni

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    1. Ich stimme dir vollkommen zu. Zu meiner besseren Hälfte habe ich schon gesagt, Corona ist die „neue Pest“. Wir entkommen nicht, können nur hoffen, einigermaßen unbeschadet heraus zu kommen, aber noch vielmehr wünsche ich das denen, die nach uns kommen und die sich bis heute überhaupt keine Gedanken darüber gemacht haben, wie unglaublich privilegiert sie sind. Uns geht’s allen zu gut und jetzt bekommen wir die Rechnung dafür. Da klagen manche im Fernsehen, dass sie jetzt nicht an den Gardasee fahren können, wo sie doch schon ein Hotel für drei Tage gebucht haben und wo das Geld jetzt weg ist. Mensch, Mensch, die haben vielleicht Sorgen, gell? Ja, die finanzielle Katastrophe wird uns alle treffen, nicht nur die, die ihre Arbeit verlieren oder in die Insolvenz müssen. Ich habe auch Angst vor der Zukunft, will aber noch etwas Optimismus bewahren, sonst wird man verrückt. Bleib gesund und grüß deine Frau.

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