Burgen, Schlösser, Höhlen, Klöster -davon gibt es viele auf der Schwäbischen Alb

Mit einem weiteren Beitrag über die wunderschöne „Schwäbische Alb“ möchte ich meine Eindrücke unseres Kurzurlaubs abschließen, denn schon am Wochenende starten wir zu unserem nächsten Urlaubsort. Außerdem ist es heute so heiß, dass ich gar nicht raus möchte. Das Thermometer zeigt im Schatten 36,9 Grad an.

SCHLOSS LICHTENSTEIN

Als Märchenschloss Württembergs wird das Schloss Lichtenstein auf 817 m ü. NN bezeichnet und irgendwie sieht es wie eine Miniatur von Neuschwanstein aus – zumindest aus der Ferne.

Hauff

Das Besondere ist, dass angeregt durch den Roman ‚Lichtenstein‘ von Wilhelm Hauff das Schloss im neugotischen Stil 1840-1842 als weltweit einziges nach einer Romanvorlage erbaut wurde.

Zum Schlossgelände gehören der Gerobau, die Kapelle, ein weitläufiger Schlossgarten und der romantische Schlosshof. In den restaurierten Gemächern des Grafen Wilhelm von Württemberg zeigt sich die üppige Pracht der spätromantischen Wohnkultur. Die kurze, aber sehr informative Führung solle man sich nicht entgehen lassen. Sie ist sehr kurzweilig. Obwohl der Roman etwas anderes erzählt, erfährt man während der Führung die wahren Hintergründe.

Romanvorlage und Realität!

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Die Aussicht ist überwältigend!

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Vom Parkplatz her kommend sieht man erst mal die anderen Gebäude!

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Hier beginnt die Führung und auf Schloss Lichtenstein darf auch geheiratet werden. Ein wahrlich „königlicher“ Rahmen.

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WIMSENER HÖHLE ~ KLOSTER ZWIEFALTEN

Nicht weit von unserem Feriendomizil Hayingen-Anhausen entfernt lag die einzige mit Booten befahrbare Höhle in Deutschland – nämlich die Wimsener Höhle„. Namensgeber: Kurfürst Friedrich von Württemberg. Die Höhle hat eine heute bekannte Länge von 725 Metern.

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Bootle fahren in der Wimsener Höhle – Fotoquelle: Bio-Restaurant Rose

Direkt an der Höhle gelegen der historische Gasthof „Friedrichshöhle“. Eine Einkehr lohnt sich. Es handelt sich um ein Bio-Restaurant.

Als wir ankamen wurden keine Bootsfahrten angeboten. Dafür waren einfach zu wenig Leute unterwegs. An Wochenenden ist es hier bei schönem Wetter natürlich „voll“. Wir aber waren im Mai unterwegs und es war noch recht frisch.

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Deshalb bot sich ein Fußmarsch zum Kloster Zwiefalten entlang der Zwiefaler Ach an. Glasklares Wasser und jede Menge Forellen tummeln sich hier. Ein herrlicher Anblick.

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Ein wunderbarer Spazierweg führt hier entlang zum ehemaligen Kloster Zwiefalten.

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Auch „Meister Adebar“ scheint sich hier sehr wohl zu fühlen!

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Und wer Bier mag, der ist hier sowieso richtig, denn das Zwiefalter Klosterbräu ist sehr bekannt und beliebt und schmeckt auch gut. Hier kannst du alles über die lange Brautradition nachlesen: Zwiefalter Brautradition-

Besonders schön ist auf dieser Webseite auch die gesamte Klosteranlage von oben zu sehen. Heute beherbergt sie eine im südwesten sehr bekannte psychiatrische Klinik.

Mittelpunkt des alten Kloster- und Wallfahrtsortes ist das Münster “ Unserer lieben Frau“, eines der bedeutendsten Bauwerke des Spätbarocks deutscher Prägung. Es wurde erbaut von Baumeister Johann Michael Fischer. München. (1739-65).

Hier einige Fotos, die ich mal eben schnell gemacht habe, denn wir waren mit Bekannten unterwegs und hatten ordentlich Hunger und strebten dem Brauereigasthof zu.

Es finden sich bestimmt bessere Aufnahmen in Foto-Communitys, aber am besten ist es, ihr macht mal einen schönen Urlaub auf der Schwäbischen Alb und besucht alle diese Orte selbst.

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Wir jedenfalls gönnten uns ein leckeres Mittagessen in der Brauereigaststätte und ein Engele Bier.

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Danach marschierten wir wieder zurück zum Gasthof Friedrichshöhle, wo wir unser Auto geparkt hatten – insgesamt rund 10 Kilometer bzw. rund 16.000 Schritte, die mir mein marodes Knie nicht wirklich verzieh, weshalb ich abends mal schnell Ibu einnehmen musste, aber es war ein wunderbarer Tag und alle Schmerzen wert. Manchmal muss man halt die Zähne zusammen beißen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass die Schwäbische Alb nicht so wirklich über den Südwesten hinaus als Urlaubsregion bekannt ist, aber sie hat so viel zu bieten, vor allem Burgen, Höhlen, Schlösser, wunderbare Wanderwege, Gastfreundschaft, viel Landschaft, wenig Verkehr, keine Autobahn ….. und, und, und!

Fahr‘ doch mal hin ♥♥ auf die Schwäbische Alb !


5 Gedanken zu “Burgen, Schlösser, Höhlen, Klöster -davon gibt es viele auf der Schwäbischen Alb

  1. Eine wunderbare Tour mit vielen Schönen Zielen. Danke fürs Mitnehmen.
    Ich war in der heißen Woche u.a. auf einer Moselbootsfahrt und habe auch alte Schlösser gesehen – so schön!

    Liebe Grüße dir!

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  2. Du zeigst mir immer mehr, was ich mit Mary noch anschauen muss/muesste. Unser „bucket list“ wird laenger und laenger. Es isy schon laengst kein Eimer [bucket] mehr, sondern eher ein Fass!

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  3. Du hast so recht , die Schwaebische Alb ist so schoen. Meine Heimat und wir sind so oft gewandert dort oben. Erst vor 2 Wochen sind wir kurz am Fusse des Liechtensteins gewesen sind zur EchazQuelle gelaufen und haben Forellen gegessen in Honau. Sehr empfehlenswert. Es ist so schoen wenn man seine schoene Heimat bei anderen nachliest und es ihnen gefaellt! Im August habe ich vor nach Laichingen zu gehen und Wimsener Hoehle ebenfalls um meinen Englaendern was zu zeigen. .

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    1. Ja, das wird deinen „Engländern“ sicher gefallen. Da ich auf den Fildern aufgewachsen bin, also Nähe Flughafen, war die Alb für mich schon immer direkt vor der Türe und durch unsere Reitleidenschaft früher auch ein häufiges Ziel. Zwischenzeitlich war ich aber durch Umzüge jahrelang nicht mehr dort und so entdecke ich die Alb gerade ganz neu. Wird nicht unser letzter Kurztrip gewesen sein. LG Sigrid

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