Großes Lautertal – das burgenreichste Tal in Deutschland-Naturwunder 2019

Karte_Lautertal
Das Lautertal von Gomadingen bis zur Mündung in die Donau ist nur rund 50 Kilometer lang und darf sich seit heute „Naturwunder 2019“ nennen.

Was, du kennst das Lautertal nicht? 🙂 Pferdefreunden dürfte zumindest das Haupt- und Landgestüt Marbach ein Begriff sein , denn das berühmte Gestüt liegt ebenfalls direkt an der Lauter. In jüngeren Jahren waren wir oft hier zu Verantstaltungen wie der Hengstparade oder einfach nur, um die wunderschönen, rassigen Zuchthengste oder Stuten mit ihren Fohlen zu besuchen.

Wir hatten einen idealen Ausgangspunkt, nämlich Hayingen-Anhausen, was ungefähr in der Mitte des Lautertals liegt. Also bot es sich an, an einem Tag zur Quelle und am nächsten zur Mündung zu fahren.

Das schöne Große Lautertal mit seinen berühmten Wacholderheiden, Burgruinen, Höhlen, Wäldern, albtypischen Felsformationen und malerischen Dörfern ist einen Besuch mehr als wert. Vom Quelltopf im Hof der ehemaligen Klosteranlage Offenhausen, über zahlreiche Talauen bis hin zu ihrer Mündung in die Donau zwischen Ober- und Untermarchtal ist hier alles zu finden was das Herz begehrt.

Genau diesen Wortlaut findet ihr auch auf der dazugehörigen Webseite „Mythos Schwäbische Alb“

Solltet ihr also mehr erfahren wollen, bitte unbedingt auf diesen Link (oben) klicken. Ihr findet dort viele Fotos und Informationen über mögliche Aktivitäten. Die Gegend dort ist einfach traumhaft schön.

Einige Fotos habe ich natürlich auch mitgebracht. Als wir zur Mündung fuhren, war es richtig kalt. Drei Jacken übereinander waren nötig und ein Tuch als Ohrenschutz unter dem Helm, aber es hat trotzdem Spaß gemacht, weil gerade dieser Abschnitt von Anhausen bis nach Lauterach unglaublich idyllisch, ruhig und landschaftlich wunderschön ist.

Die Tour in Richtung Quelle – zwei Tage später – war dagegen richtig sonnig und warm. Da wurden wir dann wieder entschädigt für kalte Hände und Ohren 🙂

Zunächst mal unsere Radtour zur Quelle der Lauter:

Englang des Radweges gibt es immer wieder sehr schön gestaltete Hinweisschilder
Nach jeder Biegung ist eine neue (alte) Burg zu sehen oder auch nur eine Ruine.
Dieser Milan schwebte lange über der frisch gemähten Wiese. Ob er bei seiner Jagd erfolgreich war, konnten wir leider nicht sehen, aber ich konnte ihn wenigstens „heran zoomen“ .

Wacholderheide

Unterwegs haben wir nicht nur Pferde getroffen, sondern auch Alpakas und das Lautertal-Bähnle.

Und direkt an der Lauter in „Dapfen“ gibt es im „Lagerhaus“ eine große Auswahl an Kuchen und leckeren Speisen. Dapfen liegt nur einen Kilometer von Marbach entfernt. Es gibt dort nicht nur etwas zu essen und zu trinken, nein auch Pralinen, Seifen, Kaffee u.v.m. Lasst euch das Lagerhaus nicht entgehen, wenn ihr vor Ort seid. Bei schönem Wetter ist es herrlich in der Gartenwirtschaft dort zu sitzen.

Die Pause war sowohl verdient als auch notwendig. ‚Wir hatten Hunger und Durst.

Und hier entlang geht es von Hayingen-Anhausen zur Mündung in die Donau. Auf diesem Abschnitt der Radtour ist es absolut ruhig und idyllisch. Nur das Plätschern des Baches, das Rauschen der Blätter und das Blöken von Schafen ist hier zu hören. Wie in einer anderen Welt. Einfach traumhaft schön. Ob mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs. Es lohnt sich hier die Ruhe und Stille zu genießen.

Wie idyllisch es hier ist.
Schafe sind hier überall anzutreffen, auch als natürliche Rasenmäher in der Wacholderheide der Schwäbischen Alb

Hier wird die Lauter kanalisiert, um Strom zu erzeugen.

Das hier ist bereits die Donau kurz nach der Lautermündung. Hier hätten wir gleich weiter radeln können am Donau-Radweg, aber wir hatten ja noch einiges auf der Schwäbischen Alb vor.

In einer Woche kann man unglaublich viel erleben, denn schließlich hat die Woche 7 Tage. Wir wollten noch zum Blautopf in Blaubeuren, das Schloss Liechtenstein anschauen, von der Wimsener Höhle nach Zwiefalten wandern und die Burg Derneck besuchen. Und wir haben das alles in der einen Woche geschafft. Mehr demnächst!


10 Gedanken zu “Großes Lautertal – das burgenreichste Tal in Deutschland-Naturwunder 2019

    1. Gerne, es gibt aber noch andere schöne Webseiten. Einfach mal googeln. Hab auch Links in meinem letzten Beitrag. Leider lassen sich Links nicht so gut hervorheben wie ich das gerne möchte. Manchmal spinnt der Editor und man kann keine Farbe ändern für bessere Sichtbarkeit 🙄😫

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    1. Lieber Norbert,
      ja, da hast du leider vollkommen recht, denn wie oft fahren wir in andere Länder und wissen gar nicht, was wir hier für Schätze haben. Gerade auch die Schwäbische Alb ist wirklich eine wunderschöne Region mit so vielen Möglichkeiten. Da wird sehr viel getan. Wenn du dir mal diese Webseite anschaust, die ich verlinkt habe in meinem Beitrag und hätte ich ein Wohnmobil würde ich dort mal alles „abfahren“ und mir anschauen. Wir werden sicher wieder mal dort einige Tage verbringen, denn diese Ruhe und Abgeschiedenheit – keine Autobahn – ist schon was Besonderes. Bin ja in der Nähe aufgewachsen und war früher oft dort. Wo bitteschön bekommt man im Gasthof noch „gefüllte Kalbsbrust mit Spätzle und Salat“ für 11,80 €. Zuletzt habe ich das bei mener Mutter gegessen.
      Wir werden jetzt jedenfalls öfter mal Deutschland erkunden und fahren schon nächsten Monat zwei Wochen nach Scheidegg.
      Herzliche Grüße, Sigrid

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