D I E …. hat uns wirklich noch gefehlt!

… eine Radlergruppe 🙂 und zwar im positiven Sinne des Wortes. Freizeitradler, die sich regelmĂ€ĂŸig zu gemeinsamen Ausfahrten treffen – ja, die haben wir uns insgeheim gewĂŒnscht und nun haben wir sie zufĂ€llig gefunden. Und das kam so:

„Der Öhringer“ ist ein kostenloses Mitteilungsblatt mit Informationen rund um die Stadt, Vereinsnachrichten, Veranstaltungstipps etc.  Weil ich interessiert bin am Geschehen in der Stadt, lese ich den „Öhringer“ immer aufmerksam und was entdecke ich da?  Diesen Text:

 

Genau so eine Gruppe haben wir uns gewĂŒnscht, denn zu zweit fahren ist zwar schön,

aber ab und zu in einer Gruppe radeln kann ganz schön lustig und unterhaltsam sein.

Also begaben wir uns erstmals am 17.4. mit unseren RĂ€dern gespannt zum Treffpunkt und staunten nicht schlecht wie viele weitere Radbegeisterte nach und nach eintrafen. Zwischen 20 und 30 Radler umfasst die Gruppe durchschnittlich.. Dabei ist der weibliche Anteil genauso stark vertreten wie die mĂ€nnlichen Radfahrer. Pedelecs sind zwar in der Überzahl, aber unser Tourleiter Peter  fĂ€hrt mit einem normalen Rad vorne weg, so dass auch die Radler ohne MotorunterstĂŒtzung sehr gut mithalten können.  Davon gibt’s immer noch einige in der Gruppe.  Vor allem die kurzen Touren sind sehr gut ohne MotorunterstĂŒtzung zu bewĂ€lttigen.

  • Die erste kurze Mittwochstour – 38 Kilometer- war sehr idyllisch und fĂŒhrte ins Weinsberger Tal zu einer Besenwirtschaft teilweise mitten durch die Weinberge, blĂŒhende Streuobstwiesen und Waldwege.

  • Die Tagestour am 24. April war lĂ€nger, nĂ€mlich rund 61 Kilometer. Von Öhringen ĂŒber Kupferzell nach KĂŒnzelsau und zurĂŒck im Kocher- und Ohrntal nach Öhringen.

Kurz vor unserem ersten Halt in KĂŒnzelsau bekamen wir einen riesen Schreck, denn  eine Teilnehmerin stĂŒrzte genau vor uns wegen eines großen Steins, sie landete aber glĂŒcklicherweise im weichen Grasgraben. AufgeschĂŒrfte Knie und Ellbogen konnten wir dank unseres Inhalts im NotfalltĂ€schchen mit SprĂŒhpflaster gut versorgen und nach dem ersten Schock konnte unsere Mitradlerin wieder auf ihr Rad steigen, das ebenfalls keinen grĂ¶ĂŸeren Schaden hatte.  Immerhin ist die unerschrockene Frau 76 Jahre alt.  Da fĂ€llt man nicht eben mal so wie in jungen Jahren.  Ein GlĂŒck, dass nicht mehr passiert ist und wir alle ohne Ausnahme einen Fahrradhelm tragen.  Die Hose hatte zwar einen großen Riss, aber das ist ja zu verschmerzen. Ich hoffe sehr, dass sie nĂ€chstes Mal wieder mitradeln kann.

Inzwischen haben wir einige Teilnehmer*innen schon  etwas nĂ€her kennengelernt, weil wĂ€hrend des Radelns gut Unterhaltungen gefĂŒhrt werden können.  So lernen wir nach und nach die anderen kennen und haben immer GesprĂ€chsstoff.

Der einzige Wehmutstropfen ist, dass ich wĂ€hrend dieser Touren nicht so wirklich zum Fotografieren komme, weil wir nicht allzu oft anhalten und wenn doch, dann kurz fĂŒr eine Trinkpause.  Aber das tut dem VergnĂŒgen keinen Abbruch. 

Wir freuen uns jedenfalls sehr auf diesen Sommer mit unseren „Mittwochsradlern“, davon noch mehrere zwischen 70 und 80 Kilometer in die Umgebung, die wir noch nicht kennen mit kundigen TourenfĂŒhrern aus der Region.   Gelegentlich werde ich darĂŒber berichten, wo wir mal wieder unterwegs waren.

Am 1. Mai waren wir mit Freunden unterwegs, ebenfalls mit dem Rad  auf einer eher kurzen 40-Kilometer-Genusstour mit Zwischenstopps zum Essen und Kaffee trinken. WĂ€hrend unserer Stopps entdeckte ich einige schöne Fotomotive ♄

Oh wie lecker – da freut sich die Biene 🙂

 

Wunderwerk der Natur
Taubnessel (?)
BlĂŒte BĂ€rlauch

Vielleicht eine Schachblume?  Es gab in der Wiese sehr viel davon! Ein schöner Anblick.

 

Wiesensalbei

 Hier einige Fotos von unserer Tour mit den „Mittwochsradlern“ :

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Mittagspause mit der kompletten Radlergruppe im Restaurant „Emma“ in KĂŒnzelsau!

Viele FahrrĂ€der, wenig Platzverbrauch – komplett emmissionsfrei!

Rad fahren macht durstig. Auch im April, der uns mit Sonne und WĂ€rme ĂŒberrascht hat.

Bis jetzt fĂ€llt unser Fazit uneingeschrĂ€nkt positiv aus.  Wir haben schon wĂ€hrend der ersten beiden Touren viele sympathische Menschen kennengelernt,  sehr unterhaltsame und informative Unterhaltungen gefĂŒhrt und die Touren gefallen uns bisher auch sehr gut, denn wir lernen unsere nĂ€here Umgebung und die Region hier um Öhringen noch viel besser kennen.


Wir freuen uns tĂ€glich darĂŒber, dass wir uns vor knapp zwei Jahren entschieden haben, hier her zu ziehen, in diese lebendige , charmante ♄ Stadt , umgeben von einer wunderschönen, abwechslungsreichen Landschaft.

♄♄♄    ALLES RICHTIG GEMACHT     ♄♄♄

 

Über die Eisheiligen-Tage haben wir eine Woche auf der SchwĂ€bischen Alb verbracht im schönen Lautertal.  Und die Eisheiligen haben ihrem Namen alle Ehre gemacht 😩  Morgens immer Frost, in höheren Lagen wehte ein eisiges LĂŒftchen, aber wir blieben vom Regen verschont. Sogar zwei schöne Radtouren waren möglich, wenn auch einmal nur mit vier Lagen Kleidung ĂŒbereinander.

Wir hier sagen im Volksmund – oder auf gut SchwĂ€bisch – „Auf d’r Alb braucht m’r emmer en Kittel mehr“!    Versteht doch jeder, oder? 

Mehr ĂŒber unsere Exkursionen auf der schönen Alb folgt demnĂ€chst. 


18 Gedanken zu “D I E …. hat uns wirklich noch gefehlt!

  1. So ab und an stelle ich mir das Radeln in solch einer Meute nett vor, aber nicht immer. Manchmal will ich einfach meine Ruhe haben und genießen, somit ist ein Mittelmaß doch auch mal schön, oder?

    Herzliche GrĂŒĂŸe und gut strampel,
    Anna-Lena

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    1. Da hast du natĂŒrlich recht. Wir radeln ja ansonsten eher zu zweit, aber so haben wir eben auch noch diese Gruppe mit der wir ganz neue Touren fahren mit einem Guide, der sich eine tolle Route ausgedacht und abgefahren hat. NĂ€chste Tour 80 km im SchwĂ€bisch-FrĂ€nkischen Wald und Hohenlohe, wo wir uns nicht auskennen. Das ist der Reiz.

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  2. toll dass es diese Radlergruppe gibt und es freut mich dass ihr euch dort angeschlossen habt. Nachdem das „radeln“ euer Thema ist passt doch alles und wenn nette Leute mitfahren wird das ganze doch noch interessanter und macht noch mehr Spaß ! Klar ein Sturz ist immer gefĂ€hrlich aber es ist ja noch glimpflich abgegangen. So dann wĂŒnsche ich noch viele tolle Radtouren in der Gegend und bin gespannt was da alles noch kommt ! LG Manni

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    1. Ja, ist eine schöne Abwechslung zwischendurch und die Leute sind in unserem Alter und alle recht fit. NĂ€chste Tour ab 10 h morgens 80 km wird eine Herausforderung. Mal sehen,ob das Wetter ĂŒberhachupt passt. LG Sigrid
      P.S. Ich muss ja nicht alles mitmachen 😃 Egon kann da auch alleine mitfahren 😏

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  3. Mit so vielen Menschen könnte ich nicht radeln, da ich mich bestimmt nicht konzentrieren könnte und ein Sturz wĂŒrde bei mir mit einem Bruch enden…das ist leider so. Mein tĂ€gliches Nordic Walking habe ich immer ganz allein durchgefĂŒhrt, denn die Frauen redeten mir einfach zuviel und das gefiel mir gar nicht, zumal auch keiner mehr richtig mit den Stöcken walkte. Schade ist es auch, dass man so wenig fotografieren kann, das wĂ€re bei mir vorrangig.
    Die Akelei ist eine andere BlĂŒte, denn Akeleien sind oben spitz. Vielleicht ist das ein seltenes Exemplar.
    Schön, dass ihr soviel Spaß habt, so soll es sein.
    LG Mathilda 😀

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    1. Ja, alles hat Vor- und Nachteile, aber stimmt. Man muss sehr konzentriert sein be so vielen Radlern und Abstand halten. Aber wir finden dieses Gruppenradeln ganz witzig zwischendurch.
      Danke fĂŒr den Tipp „Akelei“ Ich muss mal schauen, ob ich diese Blume irgendwo finde. Inzwischen auf den Wiesen ist sie schon viel grĂ¶ĂŸer und ich dachte gestern wieder, dass es eine Akelei ist, abr ich schau mal. LG, Sigrid

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