Tour de France im Wohnmobil

Der erste Beitrag über unsere dreiwöchigen Tour durch Frankreich mit Schwerpunkt Bretagne in einem gemieteten Wohnmobil beginnt ausnahmsweise mal nicht mit dem ersten Tag unserer Reise, sondern mit einem Resümee, mit Zahlen und Fakten, meinen persönlichen An- und Einsichten.

Später folgen dann peu à peu Beiträge mit Fotos!

Ein Wohnmobil zu mieten und drei Wochen durch ein Land zu touren ist ein ganz besonderes Erlebnis. Genaue Pläne hatten wir nicht. Haben uns nur ein oder zwei Orte fest vorgenommen, die anderen haben wir spontan ausgesucht. Dafür ist ein Wohnmobil ideal. Alles, was man zum Leben braucht, hat man dabei.

Wir haben so viele schöne Erlebnisse geteilt, dass wir noch lange davon zehren können: Idyllische Städte und Orte entdeckt, lustige Augenblicke erlebt bei dem Versuch uns zu verständigen, gestaunt über riesige Agrar-Anbauflächen wie es sie bei uns gar nicht mehr gibt, das unglaublich schöne Blau des Himmels am Ozean bestaunt, den „lebendigen“ Meeresboden bei Ebbe bewundert, überhaupt Ebbe und Flut in der Bretagne, die Farben der Champagne, auf jeder Speisekarte Austern, Muscheln und anderes Meeresgetier gefunden (hier ein Luxus, dort Normalität). Nicht zuletzt die Sitte, den Cidre aus Tassen zu trinken und dazu Crèpes aus blé noir (Buchweizenmehl) zu essen mit allerlei pikanten Füllungen.

Unsere Reise war einfach wunderbar und ausschließlich mit positiven Eindrücken verbunden. Ich nenne das ♥ Glück ♥ und bin sehr dankbar dafür.

Übersicht:

Unser mobiles Heim für drei Wochen.

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Und diese Strecke sind wir gefahren:

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Los ging es am 1. September über Saarbrücken nach Frankreich. Die fett geschriebenen Orte bedeuten, dass wir dort eine oder mehrere Nächte geblieben sind. Die anderen Orte haben wir nur besichtigt. EpernayParis – Mont Saint Michel – Cancale – Pointe die Gouin – St. Malo – Pordic (Golf de Brieuc) – Perros Guidec (Rosa Granitküste) – Crozon – Cap de la Chievre – Pointe de Dinan – Quimper – Concarneau – Carnac – Orleans – Lac Ansance – Titisee – Feldberg – Rückfahrt am 21.9. nach Hohenlohe.
Sprache und Verständigung

Frankreich liegt für uns Baden-Württemberger sehr nah. Franzosen sind unsere direkten Nachbarn und deshalb war für mich klar, dass ich bereits in der Schule als Zweitsprache Französisch wählte. Später habe ich meine Sprachkenntnisse an der VHS oder mittels Apps wie „Babbel“ oder „Duolingo“ immer wieder ein wenig aufgefrischt. Ein Glück, denn gerade in der Bretagne war eine Verständigung in Französisch äußerst hilfreich. Ansonsten hätte die Sprachbarriere einige nette Begegnungen verhindert. Selbst junge Leute hatten äußerst große Schwierigkeiten sich in Englisch zu verständigen. Darüber habe ich wirklich gestaunt. Ich dachte wirklich, dass sich da viel geändert haben müsste in den letzten 35 Jahren. Aber anscheinend haben es die Franzosen nicht mit Fremdsprachen. Nun, das muss ja jeder selbst wissen, aber beim Reisen erleichtern Sprachkenntnisse die Verständigung ungemein.

Parlez-vous anglais?Antwort: Non, desolé 😦 Das bekamen wir nämlich meistens zu hören und so blieb mir nichts anderes übrig, als meine grauen Gehirnzellen ordentlich anzustrengen, um passende Worte und Sätze wieder in Erinnerung zu rufen. Aber es ist auch schön, wenn man sich dann doch gut verständigen kann. Da hat sich der ganze Aufwand und die Mühe gelohnt. Und auf Reisen zahlt es sich dann aus!

Denn wie sagte schon Mark Twain? Man muss reisen, um zu lernen!

Mit großer Freude habe ich feststellen können, dass die Bretagne sich nicht großartig verändert hat: Weder Hotelburgen, Strandbars, Souvenirläden – nichts von alledem haben wir entlang der traumhaft schönen bretonischen Strände vorgefunden. Restaurants ja und die waren auch gut besucht, aber ansonsten ging es entland der Strände unglaublich ruhig zu. Ja, es war natürlich auch schon September, aber auch im Sommer wird es hier nicht wie an der Adria aussehen, wo sich Sonnenschirm an Sonnenschirm reiht und Liegestuhl an Liegestuhl. „Bagni“ wie an der Adria gibt es hier nicht, wo ganze Strandabschnitte fest in privater Hand sind. Das hat uns sehr gut gefallen.

Viel zu sehen gibt’s auch auf dem Meeresboden, der bei Ebbe allerlei Motive zu Tage fördert.

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Auch heute noch wird mit Begeisterung dem bretonischen Nationalsport gefrönt: Graben nach Muscheln mit kleinen Rechen und Schaufeln bei Ebbe. Vom Strand wird dann ein Eimer – gut abgedeckt mit Algen oder Tang – nach Hause geschleppt. Auch unsere Campingplatz-Nachbarn zogen täglich los, um Muscheln auszugraben während der Ebbe. Auch angeln von Felsen aus ist sehr beliebt. Manchmal haben wir uns gefragt wie die Männer da hingekommen sind auf völlig zerklüftete Felsen weit im Meer draußen. Das Foto ist stark vergrößert.

 

Kosten für Diesel, Maut, Stellplätze:

Insgesamt gefahrene Kilometer: 3134 mit dem Wohnmobil.  Vor Ort, innerstädtisch oder zum Einkaufen haben wir unser Rad benutzt,  wenn das irgenwie möglich war: Radkilometer 161 Kilometer = 13 Stunden im Sattel 🙂

  • Diesel: 415 €

  • Maut für franz. Autoroute: 335 €

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    „Péage“ – Mautstation
  • Camping- und Stellplätze € 347

  • Wohnmobilmiete € 2450

Was uns sonst noch auffiel:

  • Traumhaft leere Autobahnen – in drei Wochen nicht einen einzigen Unfall erlebt – auch nicht innerorts – dazu die Straßen alle in hervorragendem Zustand. Ja, das kostet Geld und wir Autofahrer müssen dafür bezahlen. Wir haben’s nicht bereut.

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  • Ohne Kreditkarte geht gar nichts in Frankreich. An den „Péage“-Stationen an der Autobahn ist sie unbedingt erforderlich, sonst wird’s einfach zu kompliziert. Zwar kann abgezählt auch bar bezahlt werden, aber das haben wir lieber nicht ausprobiert. Vor uns haben wir das „Theater“ bei einem Italiener erlebt, er steckte immer wieder einen Schein in den Schlitz, was eh nicht geht, nur Münzen. Nach 10 Minuten mussten alle rückwärts fahren, damit er raus konnte. Er ist dann durch die „telepéage“ gefahren – ohne Schranke – aber mit Videoüberwachung.  Dabei gibt’s einen Knopf für „Hilfe“ und man kann sogar als Sprache „Deutsch“ auswählen. Bezahlen in Supermärkten, Tankstellen, Restaurants: Alles mit Karte. Ist in Frankreich üblich und normal. Höchstens Kleinstbeträge werden bar bezahlt.
  • Max. 130 km/h auf der Autobahn. Zu langsam? N E I N, überhaupt nicht. Ich bin eine absolute Befürworterin einer Geschwindigkeitsbegrenzung. Warum nicht auch bei uns? Wenn alle nur ungefährt gleich schnell fahren, gibt’s auch bei mehr Verkehr keine Staus. Keinen einzigen erlebt in drei Wochen -nicht mal in Paris. Selbst bei mehr Verkehr gibt’s keine Staus, denn Drängeleien gibt’s keine, wenn alle nur max. 130 km/h fahren dürfen. kein Auffahren auf die Stoßstange, einfach nur entspanntes Reisen. Wunderbar! Kaum zurück in Deutschland standen wir gleich wieder im Stau und die schnellen Autofahrer wechselten mal wieder von links nach rechts und umgekehrt. Könnte ja sein, dass man irgendwie schneller vorankommt, wenn man nur recht ungeduldig ist. Ich muss allerdings zugeben, dass das Verkehrsaufkommen in Deutschland sehr viel höher ist. Viel mehr Lkw sind hier unterwegs 😕
  • Geduldige französische Autofahrer ohne Huperei – entgegen allen Prophezeihungen. Wir haben die Franzosen als sehr geduldig und rücksichtsvoll erlebt, wenn wir mit dem Rad auf Straßen unterwegs waren – selbst in Paris !!
  • Spuren für Radfahrer: Fast überall – schön breit und immer gut gekennzeichnet . In Paris darf auf den Busfahrspuren geradelt werden oder auf extra ausgewiesenen Spuren entlang breiter Straßen. Ein Abenteuer war es trotzdem! Anstrengend und aufregend bei dem vielen Verkehr!
  • In Supermarchés stehen am Eingang fast immer kleine Elektromobile für Menschen mit Handicap oder Gehbehinderung kostenlos bereit. Toll!
  • Zwischen 12 und 14 Uhr wird in Frankreich gegessen. Deshalb herrscht in Geschäften und Supermärkten oft gähnende Leere mittags. In der Mittagspause einkaufen? Sehr guter Zeitraum!
  • ALDI und LIDL gibt’s auch in der Bretagne; wir haben aber „Supermarkt U“ oder andere Supermarchés bevorzugt, weil es da regionale Produkte gibt wie übrigens auch auf den vielen Märkten in der Region. Ein tolles, großes Angebot! Gerade auch was Käse, Fisch, Meerestiere, Pasteten usw. angeht. Da können unsere Discounter überhaupt nicht mithalten. Weiß auch gar nicht, wer da einkauft. Wir haben uns dort einmal mit Mineralwasser eingedeckt.
  • Tankstellen sind meistens „unbesetzt“ in Orten und Städten. Dort wird mit Kreditkarte oder Bankkarte bezahlt an einem Automaten und dann getankt. Wenn man’s mal kapiert hat, geht das richtig schnell und unkompliziert. Die Preise liegen dort meistens 20 Cent niedriger als an Tankstellen mit Shop und Kasse.
  • In der Bretagne sind Crèpes nach wie vor sehr beliebt und dazu gibt’s überall Cidre und zwar aus Tassen. Die Crèpes werden aus Buchweizenmehl hergestellt, wenn man eine pikante Variante wählt. Ansonsten aus hellem Mehl. Das hier war Crèpe gefüllt mit Lauchgemüse. Der Cidre schmeckt übrigens köstlich und kommt auf den Tisch in einer à la Champagner – also immer verkorkt und verdrahtet.

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Zur Zeit sortiere und sichte ich meine Fotos. Es sind ungefähr 700, aber nur ein Teil davon ist auch wirklich sehenswert. Mal hatte ich meine Kamera dabei, mal nur mein Smartphone.

Unsere erste „Station“ war Paris, wo wir nur zwei Tage geblieben sind. Innerhalb von Paris haben wir alle Strecken mit dem Rad zurück gelegt. Insgesamt 40 Kilometer. Mehr darüber demnächst.

Zur Zeit lädt aber der herrliche Altweibersommer zum Radeln und Wandern ein. So ein Sommertag ist viel zu schade, um ihn am Laptop zu verbringen. Die Tage mit Regen werden kommen und dann kehrt auch die Lust zurück, einen schönen Beitrag zu verfassen.

Bis bald also und genießt die schönen Herbstage!
Sigrid


26 Gedanken zu “Tour de France im Wohnmobil

  1. Deine Beschreibung macht Lust auf Reisen und weckt Erinnerungen: Mont Saint Michel, salzige Crêpes, den Meeresboden bei Ebbe beobachten, mit Wohnmobil unterwegs zu sein… am liebsten auch relativ spontan und ungebunden.
    Liebe Grüße. Priska

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  2. Also ich wusste ja von der Reise und die Länge ist nicht ohne ! Über 3000 km zurückgelegt finde ich schon eine Leistung ! Ich glaube gerne dass es in der Zeit unendlich viele Eindrücke gab zumal man ja nicht nur an einem Ort gebunden ist. Ohne viel Planung sondern einfach losfahren finde ich ok und evtl. sogar stressfrei. Man muss kein Hotel suchen sondern hat es einfach dabei. Ein paar tolle Fotos habe ich ja bereits gesehen und es ist schon eine sehr schöne Gegend. Ich hatte lange Jahre beruflich viel mit Franzosen zu tun und die machten überhaupt keine Anstalten mal ein bischen Deutsch zu lernen. Entweder man spricht ihre Sprache oder es findet einfach keine Kommunikation statt ! So einfach sehen die Menschen das !!!! Ich bin ja gespannt was da an Beiträgen noch alles so kommt. Für mich geht es am Montag auch wieder los mit dem Alltag !!!! LG Manni

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    1. Hallo Manni,
      danke für deinen Kommentar. Ja, da kamen etliche Kilometer zusammen, aber wir fuhren am Stück max. 420 Kilometer. Sonst immer häppchenweise.
      Und stimmt: Die Franzosen sind wirklich stur, was Fremdsprachen angeht. Schon früher als ich noch berufstätig war, musste ich übersetzen und reden, wenn französische Geschäftspartner kamen. Die konnten kaum Englisch und wenn, dann so miserabel, dass man eh nix verstanden hat. Allerdings glaube ich schon, dass heute in den internationalen Firmen die Mitarbeiter Englisch können müssen. Anders kann ich mir das nicht vorstellen. Wie soll das sonst funktionieren? Andererseits hat das Vorteile, wenn man im Urlaubsland wirklich die Kultur, Essgewohnheiten und Lebensweise kennenlernen möchte, denn die Franzosen passen sich auch beim Essen nicht an. Man findet wirklich nur französische Gerichte auf der Karte und das finde ich wiederum gut.
      Wir hatten trotzdem auf einem Campingplatz am Empfang eine Frau in meinem Alter, die zwei Jahre in München gelebt hat und die konnte immer noch gut Deutsch und einen Bretonen am Atlantik bei Ebbe, der früher viel in Pirmasens unterwegs war und sehr gut Deutsch konnte. Sonst Fehlanzeige! Nur die Bedienungen können oft auch Englisch in größeren Städten wie Paris!
      Jedenfalls konnte ich meine Kenntnisse ganz schön auffrischen und wir wollen auch noch mal dort Urlaub machen, allerdings an einem festen Ort. Es ist einfach so schön. Schönes Wochenende noch! Und guten Start in die neue Arbeitswoche. LG Sigrid

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      1. Also ich habe mit französisch gar nichts am Hut ! Weder mal ansatzweise gelernt noch ein Wort gesprochen. Ich würde mir da glaub sehr schwer tun. Ist natürlich gut wenn man die Vorkenntnis mal wieder auffrischen kann. Ich war bisher nur 2 x in Frankreich. Einmal im Elsass bei einem Tagesausflug und einmal am Mittelmeer im Urlaub. Irgendwie zog es mich nie dorthin obwohl es ja unser Nachbarland ist. Was mich wirklich mal sehr interessieren würde wäre die Normandie aus geschichtlichen Gründen ( Invasion im 2.Weltkrieg). Hier gibt es sehr viel zu besichtigen und das würde mir sehr gut gefallen.
        Ja nächste Woche geht es wieder los aber meine Begeisterung hält sich in Grenzen !

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      2. Normande ist sehr schön. Dort habe ich früher als junge Frau aber noch sehr viele Ressentiments (auch ein Franz. Wort 😃) erlebt in den 70ern. Dort gibt es sehr schöne Seebäder. Wir haben dieses Mal die Normandie nur gestreift. Die Abtei MONT SAINT MICHEL muss man auf jeden Fall gesehen haben .

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  3. Hallo Sigrid, vielen Dank für die ausführlichen Infos und den Vorabbericht. Wollte dich ohnehin fragen, wie das bezahlen an den Mautstationen abläuft, aber das hast du ja schön erklärt mit der Kreditkarte. Das hatte ich schon von anderen auch so erfahren. Mit deinem Reisebericht hast du mir ja den Mund richtig wässrig gemacht 🙂 Die Bretagne steht auch noch auf meiner todo Liste. Zauberhafte Fotos, da kommen sicher noch mehr 😉

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    1. Ja Norbert, die schönen Fotos kommen noch. Die Bretagne ist so eine wunderschöne Region und vor allem die Auswahl an traumhaft schönen Stränden ist einfach unglaublich. Ich kannte die Bretagne von früher und freute mich ganz besonders, dass sich nicht viel geändert hat. Immer noch schöne leere Strände trotz Traumwetter, keine Vermieter von Schirmen oder Liegestühlen, keine fliegenden Händler mit allerlei Krimskrams wie man das von anderen Stränden kennt. Die Franzosen verstehen es, sich alles vom Hals zu halten, was lästig sein könnte. Das fängt schon damit an, dass keiner es für nötig hält viel mehr als nur ein klitzkleines bisschen Englisch zu sprechen, wenn überhaupt. Auf dem Boot in Paris auf der Seine wurde ungefähr in 10 Sprachen alles erklärt – nur Deutsch nicht. Wir Deutschen scheinen nicht wirklich willkommen zu sein, allerdings habe ich wirklich nur sehr nette Menschen kennen gelernt, aber ich habe ja auch immer versucht alles in Französisch zu sagen. Denke mal, das ist in Frankreich ein „Türöffner“. Und absolute Höflichkeit, also Merci Madame, pardon Monsieur usw. usw. Damit kommt man richtig gut weiter.

      Ja, an den Mautstationen ist eine Visacard unerlässlich oder halt eine andere Kreditkarte. Unsere Bankkarten gehen gar nicht. Kreditkarten sind in Frankreich wie Bargeld bei uns. Werden in Restaurants usw. immer benutzt. Mehr später. Allerdings gab es auch einen Campingplatz in Carncac, der wollte Bargeld. Der war besonders schön, besonders weil die Sanitäranlage sauber war, was in Frankreich ganz allgemein ein Problem ist. Da haben wir einiges erlebt, aber darüber berichte ich dann noch.
      Schönes Wochenende!

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      1. Vielen Dank Sigrid und bitte um Entschuldigung dass ich meinen Namen beim Gruss nicht genannt habe 😉
        Also jetzt nochmals, liebe Grüße Wolfgang

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  4. …naja, das mir deutsche Touristen fehlen würden, so war das nicht gemeint ! Leider hatte ich nie so die Chance mir die französische Sprache anzueignen. Der „Versuch“ das in der Realschule abzuhandeln scheiterte. Es gibt ja Lehrer, so gut sie auch sind, die bekommen das nicht rüber. Sprachen lernt man am besten vor Ort, nach Mundart und dann noch am besten in ganz jungen Jahren.

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      1. Schwer ist nur dad was man nicht macht, weil man es nicht kann. Sprachen lernt man am besten indem man sie spricht. Und eben nicht nüchter & trocken im Unterricht.

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      2. Na ja, es gibt auch Kurse, wo das Gelernte in Gesprächen geübt wird. Am Anfang ist aber trockenes Pauken unvermeidbar. Ich kann nur Englisch wirklich gut, war aber nie dort. Habe die Sprache jahrelang gebraucht im Job. In Französisch und Italienisch kann ich mich verständigen. Ohne hätte ich von meinen Reisen viel weniger gehabt. Mitten durch Italien mit der Vespa ohne italienische Sprachkenntnisse? No! Sprechen beim Reisen musste immer genügen, leider😃 So wie auch jetzt wieder und zu Hause üben mit Duolingo. Macht Spaß 😀

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      3. Mein Mom in in Sachen Sprachen gut fit. English & Französisch schon von der Schule her. Sie hatte aber immer wider auch VHS Kurse besucht, also nach der Schule. Inzwischen hatte sie noch mit Italienisch angefangen. Aber sie sagte auch ganz klar, so Sprachkurse fallen auch immer mit den Teilnehmern.
        Ist der Lehrer schon eher gehemmt oder gar die Schüler, kommt meist nix gescheites raus. Es ist ja teilweise so, daß sie um die Schüler betteln, damit überhaupt irgendwelche Kurse zusammen kommen.

        Naja und wenn man dann eben in einem fremden Land ist, dann passt das schneller. English habe ich schon „gesprochen“ also ich noch Körte war. Wir waren des öfteren in Irland im Urlaub. Und im Pub wird man ja einfach angesprochen. Und irgendwann fängt man an zu reden. Ist viel lustiger.

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  5. Das klingt nach einer fantastischen Zeit. Freut mich sehr für euch! Was du über die Geschwindigkeit auf den Autobahnen schreibst, da bin ich mittlerweile auch völlig verständnislos, was Deutschland betrifft. Wir sind auf unserer Reise nach England durch Holland, Belgien und Frankreich gefahren: ein Genuss! Und sogar im englischen Linksverkehr fand ich es entspannter als auf deutschen Autobahnen. Ich freue mich sehr auf weitere Berichte, denn wir haben Frankreich (nicht mit Wohnmobil, aber mit Zelt) für das nächstes Jahr ins Auge gefasst… Liebe Grüße von Andrea

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  6. Klingt nach einer wirklich schoenen Reise, liebe Sigrid. Diese Zusammenfassung zu Anfang finde ich prima. Danke fuer die Zahlen. Da kann ich mal mit unserer Reise vergleichen. Da kommt die Statistik aber erst am Ende. Eine Bemerkung aber schon vorneweg, weil wir uns ja mal ueber Wohnmobilkosten unterhalten haben: mit den EUR 347 fuer Camping- und Stellplaetze waeren wir hier gerade mal 5 bis 6, mit Glueck auch 7 Tage ausgekommen.
    Liebe Gruesse, und hab‘ ein feines Wochenende,
    Pit
    P.S.: auf Deine weiteren Berichte und die Fotos freue ich mich schon sehr. Das das Sichten eine Menge Zeit kostet, das weiss ich aus eigener Erfahrung. Ich bin ja jetzt erst bei Tag 13 unserer 22-taegigen Reise im Mai und Juni!

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    1. Pro Nacht waren Beträge zwischen 6 und 26 Euro fällig. Meistens lagen die Preise so zwischen 12 und 18 Euro für eine Nacht. Dazu kommt dann noch ein Obolus für Strom, aber im Großen und Ganzen kann man in Frankreich sehr günstig einen Stellplatz bekommen. Wir waren ja sogar immer auf Campingplätzen mit Sanitärhäusern. Reine Stellplätze waren oft kostenlos oder kosteten ca. 6 Euro pro Nacht. Auch „wild“ übernachten ist in Frankreich gut machbar, aber das wollen wir eher nicht. Es gibt überall große Parkplätze, wo immer mal Wohnmobile stehen. Gern gesehen ist es nicht, aber was nicht verboten ist, ist in Frankreich auch kein Problem.

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      1. Klingt nach Wohnmobilparadies! Bei unserem letzten Aufenthalt an der Golfkueste in Port Aransas haben wir mal nachgeschaut. Da war die Spitze $65 pro Tag! Ok, mit allem Dum und Dran, aber trotzdem. Dazu noch ein Platz ohne jegliche Attraktivitaet: nichts als einen Stellplatz naben dem anderen in der prallen Sonne. Nee, das waere fuer uns ein Albtraum.
        „Wild“ das Wohnmobil abgestellt wird bei uns vielfach auf Supermarkt-Parkplaetzen. Die dulden das, weil die Leute ja manchmal dann auch dort einkaufen.

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    1. Dann würde was fehlen 😂😂 Also mir hat es gefallen, dass es so gut wie keine deutschen Touristen gibt. Da bleiben die Eigenheiten und Essensgewohnheiten dort erhalten. Ich mag das 😊

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