Aktivwoche im Kaiserwinkl/Tirol

Urlaubsort und die erste Wanderung 

Der Kaiserwinkl liegt südlich der Chiemgauer Alpen zu Füssen von Wildem und Zahmen Kaiser.  Im Tal liegen die vier Orte Kössen, Walchsee, Schwendt und Rettenschöss.  Wir hatten im Internet ein Arrangement für eine Woche gefunden und waren das erste Mal in dieser Gegend wandern. Wir wohnten direkt in Walchsee.  Wir hatten großes Glück mit dem Wetter, denn jeden Tag schien die Sonne und es war sehr warm, ja fast zu warm zum Wandern, aber allemal besser als Regenwetter.

Von Montag bis Freitag waren wir drei Mal wandern, am „Pausentag am Mittwoch“ fuhren wir ins nahe Kufstein und besichtigten ausführlich das Wahrzeichen der Stadt, nämlich die imposante Festung Kufstein  Da kommen dann doch auch etliche Kilometer zusammen bis wir alle Ausstellungen, die Folterkammer, die Kerker im Turm, die Kanonen und noch vieles mehr besichtigt hatten, denn die Festungsanlage ist sehr weitläufig.  Am einzigen Regentag der Woche – am Freitag – fuhren wir spontan nach Rosenheim am Chiemsee. Der liegt nur ca. 40 Kilometer entfernt vom Walchsee.  Das hübsche Städtchen Rosenheim hat uns schon immer gut gefallen.  Es lässt sich dort sehr schön bummeln und einkaufen in der Altstadt und in den Wirtshäusern und Braustuben lecker essen.

Also  waren wir jeden Tag unterwegs  obwohl unser Hotel über einen riesigen, völlig neuen Wellness- und Spa-Bereich verfügte mit Saunen, Dampfbad, Innen- und Außenpool, Liegewiese und anderen Annehmlichkeiten wie Move- und Relaxangeboten, Kurse im Bewegungsraum, Fitnessraum und  „all inklusive plus“.  Schon deshalb verbrachten viele Gäste den ganzen Tag im Hotel. Schließlich gibt’s da fast pausenlos war zu essen.  Nachmittags,  zurück im Hotel, wenn wir unseren wohl verdienten Kaffee oder Cappuccino aus dem Automaten holten,  trafen wir auf fast ausschließlich auf mit weißen Bademänteln bekleidete Hotelgäste, die sich ihr Stück Kuchen und Kaffee holten, um wieder auf ihrer Poolliege zu relaxen.

😎 Wir Rentner haben  keine Zeit zum Faulenzen 😉

Nicht, wenn eine so schöne Landschaft und strahlender Sonnenschein unmissverständlich zu Aktivitäten draußen in der Natur einlädt. 

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1. Wanderung:  Bergbahn Zahmer Kaiser/Walchsee 

Weil ich lieber stundenlang bergauf gehe als bergab (meine Kniegelenke streiken irgendwann komplett bei steilen Abstiegen)  beschlossen wir mit dem Lift Bergbahn „Zahmer Kaiser“ bis zur Mittelstation zu fahren und von dort aus zu starten.  Die Wege von unten bis zur Mittelstation sahen nicht einladend aus.

Zahmer Kaiser

Von der Mittelstation  wanderten wir immer bergauf. Mal auf sonnenbeschienen Wegen, mal schattig durch den Wald. Die erste Pause gönnten wir uns auf einer schön gelegenen Alm. Zur Erfrischung gab’s eine Fruchtbuttermilch. Danach führte der Weg immer weiter bergauf bis zur Bergstation des Sessellifts. Dort entdeckten wir an einem Drehkreuz einen Pfad, der weiter nach oben führte zu einer Alm. Allerdings war dann doch vor einem engen, äußerst steilen, felsigen, mit Wurzeln überwucherten Anstieg Schluss.  Also hieß es umdrehen und zurück wandern, aber herrliche Ausblicke und die Begegnung mit einer Blindschleiche, die wir aufgescheucht haben, waren Belohnung genug.

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An der Bergstation stiegen wir in den Sessellift, der gemütlich und sanft  zurück ins Tal schwebte.  DSC07404Meine Kniegelenke jedenfalls dankten es mir.  Schließlich wollten wir schon am nächsten Tag wieder auf Tour gehen.

Im Lift planten wir bereits für den nächsten Tag eine Wanderung zur Ottenalm, die landschaftlich besonders reizvoll auf 980 Metern liegt.

 

 

Darüber demnächst mehr.

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Wichtiger Hinweis – bitte unbedingt lesen.  Dankeschön!

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Nicht wirklich wichtig, aber im Juli 2015 habe ich begonnen, unsere Aktivitäten in meinem Blog zu dokumentieren.  WP hat mich heute daran erinnert.

anniversary-2x  3 Jahre „aktiv60plus“   

 


30 Gedanken zu “Aktivwoche im Kaiserwinkl/Tirol

  1. Richtig schön, und schön dass ich mal endlich wieder auf deinem Blog gelandet bin; versprüht gute Laune, deine Erlebnisse in Tirol 🙂

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    1. Hallo lieber Jim, danke dir für deinen Kommentar. Das vergangene Jahr war bei mir ausgefüllt mit suchen, finden, planen, renovieren und sich einleben, denn wir sind umgezogen und das war recht anstrengend über 400 Kilometer hinweg. Hin und her fahren, der große Umzug, sich einleben usw. usw. Darüber habe ich aber immer wieder im Blog geschrieben. Zum Lesen bin ich auch nicht immer so gekommen 🙂 Und ich denke auch, dass der Blog (und auch die abonnierten Blogs) manchmal einfach warten müssen. Das „wahre Leben“ ist für uns einfach wichtiger. Liebe Grüße, Sigrid

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  2. Das ist ja so wunderschoen. Ich vermisse das Wandern hier in London. Als Kind sind wir so viel gewandert und es war toll. Es ist gut von Dir so tolle Bilder zu sehen.

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    1. Hallo Ute, wandern in einer Großstadt macht ja auch keinen Spaß, aber in England selbst gibt’s sicher genug Möglichkeiten oder in Irland?
      Na ja, wer Berge will, der muss wohl in die Alpen reisen und wir haben es nicht wirklich weit – nur rund 400 Kilometer bis nach Österreich! Da ist man ganz schnell mal, aber diese Routen sind auch wahnsinnig voll und der Verkehr wird immer mehr!
      Du musst halt deine Urlaube hier her verlegen, um wieder wandern zu können. Dafür sollte ich endlich mal nach London fliegen. Es folgen noch weitere Beiträge. ♥-liche Grüße, Sigrid

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  3. Ist das eine kleine Blindschleiche? Oder ein schon etwas größeres Tier/Schlange? Kann man in diesem Ausschnitt / Vergrößerung schlecht erkennen! Trotzdem schöne Bilder, denn die kleinen Fiecher sind ja bekanntlich ziemlich schnell.
    Liebe Grüße

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  4. ich als ehemaliger Bergfreak kenne natürlich das Gebiet obwohl meine Schwerpunkte bei Bergtouren immer woanders lagen. Auf der FEstung in Kufstein war ich noch nicht, aber x-mal vorbeigefahren. Wäre mal ein interessanter Ort zum fotografieren. Auf jeden Fall hattet ihr bestes Wetter wenn auch vielleicht ein wenig zu heiß aber beklagen soll man sich auch nicht. Es wäre schlimmer gewesen es hätte 1 Woche geregnet ! Mir ist bei bestimmten Fotos so in der Bildmitte eine Unschärfe aufgefallen ! Ansonsten toll und Hauptsache es hat euch doch Spaß gemacht. Regenwetter bekommen wir in ein paar Monate noch genügend und dann jammern wir alle auch wieder !!! Sehr schön dass auch die Knie mitgemacht haben !!! LG manni

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    1. Danke Manni,
      Du hast es richtig erkannt. Auf meiner Linse war Schmutz, was ich leider nicht gleich gemerkt habe, weil ich ja keinen Sucher benutzt habe so unterwegs beim schnell mal Foto machen.
      Leider sind so einige schöne Fotos zum weg werfen gewesen mit Makro Aufnahmen von Blüten und Hummeln. Alle genau mit dem Fleck drauf 😢😨Blöd, aber passiert schon mal.
      Wir haben es dann gemerkt und nun passe ich besser auf 😆

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    1. Ja, stimmt. Kurz, aber sehr aktiv und anstrengend bei um die 30 Grad. Da ist wandern schon eine Herausforderung, vor allem weil es immer bergauf geht. In den Bergen ist das halt so. Bei der 2. Wanderung musste ich dann auch wieder abwärts, weil es keinen Lift gab. Am Abend waren wir immer schweißgebadet, aber sehr zufrieden. LG

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      1. Gut warm und oft schwuel war es auf unserem letzten Roadtrip auch. Gewandert sind wir da kaum, und geradelt auch nicht sehr viel. Und wenn, dann in relativ flachem Gelaende, auf Eisenbahntrassenradwegen. Die haben ja den immensen Voteil, dass sie keine starken Steigungen haben.

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      2. Wir sind gestern gleich noch geradelt nach Rückkehr bei vollem Sonnenschein und zwar über den Berg in ein Tal und zurück. Waren aber nur 38 km. Trotzdem hat es mir gereicht und auf die kühle Dusche hab ich mich schon unterwegs gefreut.
        Gruß Sigrid 😃

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      3. 38 Kilometer, und das Berg und Tal?! – Eigentlich sollte ich solche Posts bzw. Antworten gar nicht lesen. Da bekomme ich nur ein schlechtes Gewissen wegen meiner Faulheit. 😀 Aber im Ernst:ich bewundere Euch fuer diese stramme Leistung.

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      4. Danke Pit. Auch ich bin manchmal faul, aber hier in den Weinbergen geht’s halt immer mal rauf und runter und viele fahren mit E-Bikes. Ich noch nicht 😊 selbst schuld.😃 Aber komischerweise bin ich jetzt fitter und ausdauernder als je in meinem Leben. Wird auch nicht ewig so bleiben, aber noch haben Spaß

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    1. Ja stimmt. Ist eine ziemliche Herausforderung in „meinem Alter“ und dazu mit einem Kniegelenk, das oft schmerzt und völlig steif ist, wenn ich eine Weile sitze. Also immer in Bewegung bleiben – notgedrungen?!
      Auch hier ist es viel zu trocken, aber bei euch im Norden ist es wirklich beängstigend. Ich verfolge das im Fernsehen und auch in der Presse. Ich hoffe sehr, dass es bald ausgiebig regnet. LG Sigrid

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      1. Bewegung ist gut für das Knie. Ich habe ja schon 11 Jahre ein künstliches Kniegelenk (Unfall) und es ist nicht optimal. Viele Ops.
        Alles Mist.
        Regen soll kommen, wohl nur ein paar Tröpfchen 😥

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      2. Ja, immer in Bewegung bleiben, was ich mache. Fahre fast alle Wege mit dem Rad. Gestern nach einer Woche Wandern sind wir bei hoch sommerlichen Temperaturen Rad gefahren und zwar 38 km. Auch Steigungen waren dabei und ich immer noch ohne E-Bike unterwegs. Nach der Strecke hatte ich keine Schmerzen mehr in den Kniegelenken 😁😀
        Aber wie geht’s dir denn inzwischen? Deine LeidensGeschichte ist ja so lang.
        Da muss ich glücklich sein, fast alles tun zu können.
        LG Sigrid

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      3. Hat sich nichts gebessert. Füsse immer noch taub. Gehe schon öfter ohne Rollator, aber das ist eher watscheln. Der Neurologe kann nichts erkennen, dass ein Nerv geschädigt ist. Der Steissbeinbruch ist gut verheilt.
        Woher nur die tauben Füsse. Kann bei der OP passiert sein. Hab ja vorher alles unterschrieben. Die sichern sich bestens ab. Vielleicht brauche ich aber tatsächlich noch Zeit und jetzt beantragt der Doc eine Reha. So langsam kann ich aber nicht mehr da ich schon sehr eingeschränkt bin…Das macht mich mürbe und vor ein paar Tagen habe ich schrecklich viel geweint….musste wohl sein.
        Also weiter hoffen 👍🏻❤

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      4. Oh, das tut mit so leid und ich kann nachfühlen wie schrecklich du dich fühlen musst, denn für mich wäre so eine Einschränkung wirklich total deprimierend. Ich bin ja so ein Mensch, der noch nie wirklich was hatte und schon zwei Wochen Pause wegen Knieschmerzen machen mich ungeduldig. Dabei kann ich mich glücklich schätzen, mit 66 noch so fit und mobil zu sein.
        Ich hoffe du bekommst die Reha genehmigt und der Grund für die tauben Füße wird gefunden.
        Dieses Symptom ist mir nur bekannt von Diabetikern. Ein haben ja oft Probleme mit Durchblutung der Extremitäten.
        Alles Gute für Dich Mathilda.

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