Kurze, aber hügelige Weinberg-Radtour

Sehr gutes Fitness- und Ausdauertraining!

Nach  8 Jahren im Revier mit fast ausschließlich  flachen Strecken ohne bemerkenswerte Steigungen war ich richtig „verwöhnt“.  Ein Klacks dort zu radeln.    Ohne E-Bike ist man HIER allerdings schon richtig „exotisch“, denn schließlich wohnen wir jetzt wieder in einer Region, in der es viele Weinberge, hügelige Streuobstwiesen und Wälder gibt.  

Inzwischen haben wir hier schon viele Radtouren unternommen, u.a. auch rund um Öhringen, wo es immer lustig rauf und runter geht.  Anfangs stieg ich noch oft ab habe mein Rad geschoben. Inzwischen ist meine Kondition besser und die Muskeln haben sich an die Anstiege gewöhnt.   Viele Buckel quäle ich mich jetzt hoch und freue mich, dass ich es mal wieder ohne Unterstützung geschafft habe.  Wird es doch zu anstrengend wird, dann schiebe ich halt!  Ich nenne unsere Art des Radelns inzwischen „Old-school-radeln“.  Obwohl ich mit einem E-Bike liebäugle,  kann ich mich nicht so recht dazu entschließen, endgültig auf eines umzusteigen.   Ich befürchte nämlich, dass ich faul werde und nur noch mit Unterstützung radle.  Ausprobiert habe ich es schon und es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.  Einfach den Power-Modus rein und hoch den Berg!  Irgendwie fehlt mir da die „Anstrengung“ und die anschließende „Genugtuung“ es mit eigener Kraft geschafft zu haben.

Ich muss manchmal lächeln, wenn wir in luftigen, ärmellosen Oberteilen radeln, weil wir uns anstrengen müssen und schwitzen, während die E-Biker in Jacken an uns vorbei ziehen  😉   Das zeigt mir, dass sich die Leute nicht so wirklich anstrengen müssen, aber es ist immer noch besser sich überhaupt zu bewegen als zu Hause auf dem Sofa zu versauern.  Also: Jedem Tierchen sein Plaisierchen 😎

Hier unsere Tour nach Heuholz – einem Ortsteil unserer Nachbargemeinde Pfedelbach – einer schönen Weinbaugemeinde und wieder zurück nach Öhringen.  Kurz und knackig, nur 16 Kilometer,  und genau mit dieser Durchschnittsgeschwindkeit waren wir auch unterwegs.

Heuholz Tour

Von Öhringen geht es immer mal mehr und mal weniger aufwärts.  Oben angekommen bieten sich herrliche Ausblicke bis nach Neuenstein und die weitere Umgebung. Leider macht meine einfache Reisekamera nicht wirklich gute Aufnahmen in die Ferne, aber meine Fotos sollen ja auch nur einen Eindruck vermitteln, wo wir „aktiv“ sind und wie es da ausschaut.

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Durch kleine Dörfer, Wiesen und Weinberge führt die kleine Tour zurück nach Öhringen.

Hier der Versuch eines Panoramabildes:

 

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Glück gehabt:  Hier wurden wir von Frost und Hagel verschont.. Unwetter blieben fern!
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Der „neue“ Wein hängt schon an den üppigen grünenden Weinstöcken

Die „Ohrn“ – ein kleiner Fluss, der im Kocher mündet, begleitet uns teilweise auf unserer Tour.  Unterwegs fotografiere ich diese Aufschrift auf dem Radweg, wo eine Rast zum „Kneippen“ eingelegt werden kann.  Hier kann man sich prima abkühlen.

 

 

Zum Schluss radeln wir immer wieder gerne durch die Cappelaue, wo wir auch die „Ohrn“ wieder treffen – unseren kleinen Fluss – der durch  den Hofgarten in Öhringen fließt, wo es immer wieder interessante  Fotomotive  und lauschige Plätzchen gibt für eine kurze Rast. Anlässlich der Landesgartenschau 2016 hier in Öhringen wurden hier viele kleine, grüne Oasen geschaffen. Einfach wunderschön.

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Seit kurzem sind wir Mitglied im Freundeskreis Landesgartenschau 2016   Für weitere Informationen bitte gerne auf den Link klicken.

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Zitat aus der Webseite:

Die Mitglieder des Freundeskreises haben sich nach Schluss der Landesgartenschau 2016 in einem gemeinnützigen Verein zusammengeschlossen, um in ehrenamtlicher Tätigkeit möglichst viel von den Anlagen und Gärten zu erhalten und zu pflegen, die während der Landesgartenschau in Öhringen entstanden sind.

Die Arbeit und Aktivitäten des Freundeskreises wollen wir künftig gerne sowohl passiv als auch aktiv unterstützen!

Eine Stippvisite nach Öhringen lohnt sich, falls ihr mal auf der A6 unterwegs seid und ein wenig Zeit übrig habt.  Meldet euch gerne.  Wenn ich hier und nicht grade selbst auf Reisen bin, steht einem „Bloggertreffen“ nichts im Wege.

Demnächst sind wir aber erst mal eine Woche lang im schönen Tirol am Walchsee. Ich bin mal gespannt, ob und wie ich die dort geplanten Wanderungen „überstehen“ werde mit meinem maroden Knie!

Heute Abend findet die Sonnwendfeier des Schwäbischen Albvereins hier in Öhringen statt.   Es ist zwar recht frisch draußen, denn es hat ordentlich abgekühlt, aber wofür  hat man schließlich eine Sommerjacke oder einen Pullover.

Bleibt gesund und genießt die schöne Sommerzeit 😎

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Vielen Dank für’s Lesen!


16 Gedanken zu “Kurze, aber hügelige Weinberg-Radtour

  1. Schöne Impressionen hast du mitgebracht, liebe Sigrid.
    Zur Qual der Wahl, ich kenne viele, die haben beide Arten von Fahrrad, ein e-bike einfach für längere Touren um auch viel zu sehen, das normale aus sportlichen Gründen.
    Ich finde, das ist ein gute Einstellung.

    Ich gurke immer noch mit meinem einfachen Rad herum, für mich Flachland-Brandenburgerin reicht das noch 🙂 .

    Liebe Grüße zu dir!

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    1. Ich zögere auch. 😊 auf jeden Fall warte ich, wie es mit meinem Knie weiter geht. Evtl in Herbst neues Gelenk und dann erst mal schauen, ob alles wieder gut wird.
      Bei meinem Mann ist jetzt alles viel besser nach OP. Mit Schmerzen ist auch ein E-Bike keine Lösung. Schönen Abend, Sigrid 😃

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      1. Ich halte euch die Daumen, dass ihr beide bald frisch „bekniet“ wieder auf die Fahrt gehen könnt.

        Liebe Grüße und toi, toi, toi! 🙂

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      2. Aber ja, wir fahren ja auch jetzt. Radeln geht immer, nur wandern ist grade sehr schwierig und das tun wir sehr gerne – eigentlich. Deshalb bleibt wohl keine andere „Lösung“. Entweder es wird wirklich wieder viel besser oder ich muss mich abfinden, aber das hoffe ich nicht. Danke fürs Daumen halten. Grüße

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  2. Ich habe mir vor zwei Jahren ein Rad von BULLS gekauft. „Cross Mover“ nennt sich das Rad und hat 30 Gänge. Und erstmals kann man die doch tatsächlich auch ausfahren. Bei meinem vorherigen konnte man die 24 Gänge nicht komplett nutzen, weil dann die Kette zu sehr überkreuz stand und dann ratterte. Jetzt gibt es keine Probleme mehr, damit nehme ich jeden Berg (rauf und auch runter) und es macht Spaß damit zu fahren. Vor allem wenn man richtig schnell sein will und nicht wie ein Irrer in die Pedale treten muss.
    Liebe Grüße Robert

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  3. Also ich wuerde auch lieber im Notfall schieben als fuer immer auf ein E-Bike umsteigen – zumindest jetzt noch. Wie das in ein paar Jahren sein wird, das muss ich mal sehen.
    Liebe Gruesse,
    Pit

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    1. Ja, ich habe so ein tolles Simplon-Fahrrad, das auch außerdem eine Menge gekostet hat vor 9 Jahren, dass ich mich einfach nicht – noch nicht – trennen kann. Vielleicht kaufe ich mir ein gebrauchtes E-Bike, denn hier ist es wirklich oft sehr steil, wenn man etwas weiter fahren will, aber immer will ich eigentlich nicht damit fahren. Liebe Grüße, Sigrid

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      1. Waere eventuell auch eine andere Uebersetzung an Deinem bisherigen Rad moeglich? Kleineres Kettenblatt bzw. zwei oder drei vorne, Ritzelpaket mit einem grossen „Rettungsanker“ hinten? Kannst ja mal eine (gute) Radwerkstatt zu Rate ziehen.

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      2. Das ist eigentlich auch genug, aber manchmal kann es sich doch lohnen, die Abstimmung zu aendern. Habe ich im vergangenen Jahr fuer eines meiner Rennrader machen lassen, an meinem zweiten selber getan, und ich plane das immer noch fuer mein Salsa Fargo, obwohl das schon ganz gut fuer huegeliges bis bergiges gelande ist. Aber ein kleineres Kettenblatt vorne wuerde mir doch noch helfen.

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      3. Was den Preis angeht: die Aenderung an meinem Salsa Fargo habe ich zumindest zureuckgestellt, wenn nicht sogar ganz aufgegeben, weil es mir zu teuer war/ist. Da gebe ich Dir schon Recht.

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