Kolibri? Könnte man meinen, ist aber das hübsche Taubenschwänzchen

Also doch ein Schmetterling und so tituliert der Nabu  „der Kolibri, der ein Schmetterling ist“ seinen Beitrag.  Wer mag, erfährt dort noch viel mehr über diesen Schwärmer.

2-DSC05595

Mit blitzschnellem Flügelschlag „steht“ er vor einer Blüte,  taucht mit seinem etwa 3 Zentimeter langen Rüssel in den Blütenkelch.  Entdeckt habe ich das Taubenschwänzchen bei einer Wanderung in der Olgaschlucht bei Mainhardt.  Bericht folgt, aber zwei Fotos, die einigermaßen scharf geworden sind,  will ich euch nicht vorenthalten.  Eigentlich ist der Falter bei Nacht auf Futtersuche, aber ich denke mal mir zu Liebe hat er sich tagsüber aufgemacht, damit ich ihn fotografieren kann 🙂

1-DSC05594

Sieht das Taubenschwänzchen nicht lustig aus mit seinen Schuppen am Hinterleib, die wie Federn aussehen?

140922-nabu-taubenschwaenzchen-frank-derer3
Foto: Frank Derer – gefunden auf  www.nabu.de

Übrigens habe ich diese hübschen Falter schon vor rund 20 Jahren gesehen und zwar bei mir auf dem Balkon an meinen Geranien.  Sie kommen aus dem Mittelmeerraum, verbreiten sich langsam aber sicher auch hier bei uns – besonders im süddeutschen Raum. Die ersten wurden aber auch schon ganz im Norden gesichtet.

Und Freude pur: Leckere, junge Steinpilze ließen sich bei unserer ersten Wanderung hier im Schwäbisch-Fränkischen Wald blicken, der direkt vor unserer Türe liegt und ein wahres Wander- und Naturparadies ist.  Klar hatte ich ein Messer dabei (habe ich immer) und einen Stoffbeutel 😉  Ich hoffe sehr, dass 2017 ein richtiges „Pilzjahr“ wird und so viel Wald vor der Tür bedeutet auch, dass wir öfter mal auf „Pilzejagd“ gehen werden.   Ich liebe es ♥♥ durch den Wald zu pirschen und Pilze aufzustöbern ♥♥

Einen guten Start in ein schönes Wochenende wünsche ich allen meinen Lesern!


19 Gedanken zu “Kolibri? Könnte man meinen, ist aber das hübsche Taubenschwänzchen

    1. Hallo Annette, schön von dir zu lesen 🙂 Das Tierchen ist immer ein- und dasselbe! Ich glaube, dass es ein Glücksfall ist, wenn man den Falter tagsüber sieht, denn normalerweise ist er nachtaktiv. Wir waren in einer kühlen Schlucht unterwegs und da schwirrte das Tierchen plötzlich an einer Blüte – nämlich als ich eine Hornisse fotografieren wollte, die aber nicht still gehalten hat.
      Ja, ich muss schon sagen, dass es hier viel mehr Tiere und Insekten gibt. Hornissen habe ich im Ruhrgebiet auch nie gesehen. Hier begegnet man denen schon mal im Wald bei einem Spaziergang! Liebe Grüße nach Dortmund!

      Gefällt 1 Person

    1. Hallo Labby (oder wie immer du auch heißen magst) – ich habe meine Kamera fast immer in der Hand beim Wandern und beim Rad fahren so in meiner Lenkertasche, dass ich sie sogar fahrenderweise rausholen kann, weshalb ich manchmal sogar Fotos während des Fahrens mache. Diese Taubenschwänzchen sind wirklich auffällig, wenn man sie erst mal sieht, aber wie gesagt, es ist schon Jahrzehnte her, dass mir eines vor die Kamera flatterte! Liebe Grüße, Sigrid

      Gefällt 1 Person

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.