FitnessđŸ€“Studio fĂŒr den Kopf!

 

Ausdauer, Kraft, Fitness, Beweglichkeit, Reaktionsvermögen, Motorik, Sensorik  – irgendwie lĂ€sst sich das auch alles auf unser Gehirn anwenden. Es passt  auch prima zu meinem Blogthema „aktiv60plus“. Unsere kleinen grauen Gehirnzellen wollen nĂ€mlich auch tĂ€glich trainiert, motiviert, auf Trab gehalten und vor Herausforderungen gestellt werden.  Sozusagen YOGA fĂŒr’s Gehirn – und das geht sogar mit wissenschaftlicher UnterstĂŒtzung und Auswertung. Dazu  spĂ€ter mehr.  

Was hĂ€lt bzw. bringt unsere grauen Gehirnzellen in Schwung und macht auch noch Spaß?  

Hast du schon mal einen Sprachkurs online ausprobiert?   Ich lerne aus Spaß –  und weil ich Italien liebe  – ITALIENISCH bei Babbel.  Kein kostenloses Angebot, aber gut aufgebaut. 1 Jahr im  voraus bezahlt kostet Babbel 59,40 EUR  und du kannst tagtĂ€glich ĂŒben – und zwar stundenlang,  wenn du magst.

Wer eine echte Herausforderung sucht, kann es – sagen wir mal  – indonesisch oder japanisch probieren?   Ich vermute mal, da kommt das Gehirn regelrecht „ins Schwitzen“ – bildlich gesprochen Â đŸ˜„

Gut geeignet sind auch Spieleabende oder Spieleportale im Netz.  Ganz ohne Werbung und Registrierung spiele ich u.a. zum Spaß auch mal  Mahjong oder andere lustige Spiele, die Konzentration erfordern auf der Seite der SĂŒddeutschen Zeitung.

VHS-Sprachkurse bieten sich ebenfalls an und die finden erfreulicherweise sogar mit anderen zusammen statt, was noch mehr Spaß macht.  Jedoch kosten die Sprachkurse an der VHS inzwischen ordentlich Geld und manchmal sind die Schulungsorte fĂŒr Leute, die auf dem Land wohnen, nur umstĂ€ndlich zu erreichen.

Personalisiertes Gehirnjogging und GedĂ€chtnistraining mit wissenschaftlicher UnterstĂŒtzung

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Neben all diesen Möglichkeiten, habe ich mich vor einiger Zeit entschieden mein Gehirn mit NEURONATION zu „trainieren“.  Diese Plattform wurde ausgezeichnet vom Bundesministerium fĂŒr Gesundheit, der AOK, kooperiert mit Freien UniversitĂ€t Berlin und der Technischen UniversitĂ€t Dortmund und ist auch bekannt aus „Spiegel Online“. Ich habe Neuronation ungefĂ€hr vor zwei Jahren zufĂ€llig entdeckt und bin immer noch begeistert.  Neuronation habe ich immer bei mir.  Am Laptop zuhause und mit der App auf dem Smartphone habe ich alle Übungen immer „dabei“ und kann so ĂŒberall meine Gehirnzellen auf Trab halten, egal ob im Wartezimmer beim Arzt,  wĂ€hrend einer Zugfahrt oder wenn wir mal sonst langweilig ist, obwohl das Ă€ußerst selten vorkommt. FĂŒr das tĂ€gliche Gehirn-Jogging sollte man(n)/frau sich tĂ€glich Zeit nehmen!

Hier ein Screenshot einer Auswahl von Übungen bei NeuroNation. Je nachdem, was ich trainieren möchte, z.B. Logik, werden entsprechende Übungen angeboten.

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ZunĂ€chst habe ich  zur Probe die kostenlosen Angebote bei Neuronation genutzt, dann allerdings ein Angebot angenommen fĂŒr zwei Jahre  und 144 EUR bezahlt.  So kann ich sĂ€mtliche Möglichkeiten nutzen, die das Portal bietet. Bessere und eine riesige Übungsauswahl  gibt es nur fĂŒr zahlende Mitglieder.  Umgerechnet sind das ĂŒbrigens genau 6 EUR/Monat.  Eine Investition, die sich mehr als lohnt, meiner Meinung nach.  Es wird genau analysiert, welche SchwĂ€chen und StĂ€rken die Nutzer haben, der eigene Fortschritt oder der von Freunden kann jederzeit abgerufen werden. Auch sehr interessant:  Es wird anschaulich an Grafiken gezeigt wie man sich im VerhĂ€ltnis mit derselben Altersgruppe in den einzelnen Disziplinen schlĂ€gt.  Sehr interessant, unbestechlich und motivierend.   Besonders schwierig sind ĂŒbrigens die Multtasking-Übungen. Zum Beispiel die hier:  Es werden zwei Symbole gezeigt, z.B. ein Kopf und ein Baum, gleichzeitig wird laut eine Zahl genannt.  Unten verschwindet nun immer ein Symbol und ein neues taucht auf.   Jetzt heißt es richtig zu klicken – gerade gesehen oder nicht und wird laut die Zahl genannt die du anfangs gehört hast?   Das alles geht ziemlich schnell und die Konzentration wĂ€hrend des gesamten Trainings ununterbrochen aufrecht zu erhalten, ist recht anstrengend.  Aber, es macht Spaß, wenn zum Schluss angezeigt wird, dass die „GEHIRNLEISTUNG“  angestiegen ist.

Auf der Webseite von NEURONATION findet ihr sehr viele, interessante Informationen, was alles möglich ist.   Besonders lesenswert finde ich folgende Rubrik: Die vielen VorzĂŒge fĂŒr Gehirntraining

AusdrĂŒcklich möchte ich darauf hinweisen, dass ich NICHTS fĂŒr meine Links zu NeuroNation bekomme.  Die wissen noch nicht mal, dass ich sie hier erwĂ€hne.  Meine Begeisterung resultiert einzig und allein aus fast zweijĂ€hriger  Erfahrung als eifrige Nutzerin dieses Portals ❗

Ich bin total gespannt auf eure Kommentare, Gedanken, Meinungen oder eigene Erfahrungen zu diesem Thema.

Unser Gehirn ist zu Höchstleistungen fĂ€hig  😃  in JEDEM ALTER!

Cerveau fort


32 Gedanken zu “FitnessđŸ€“Studio fĂŒr den Kopf!

  1. Es gibt sicherlich viele Möglichkeiten, sein Gehirn zu trainieren, aber ich habe meine alten Spanisch-BĂŒcher ausgekramt und fange damit wieder an. Durch das Bloggen sitzt man eh schon (zu) viel am PC, da vermeide ich e-book-reader, online-Kurse und andere Dinge am PC.
    Aber jeder so, wie es ihm gut tut.

    Herzlich
    Anna-Lena (60 +)

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    1. Ich habe zwei Kurse: Italienisch bzw. Spanisch in 30 Tagen mit CDs, BĂŒchern usw. Vielleicht sollte ich die mal verkaufen, denn ich finde das effektive Lernen am PC, wo ich tĂ€glich selbst aussuchen kann, was ich heute lernen möchte, sehr komfortabel. Vor einigen Jahren habe ich viele Kurse Französisch an der VHS gemacht mit 5 anderen Leuten zusammen und das macht auch Spaß, aber alleine zu Hause mit dem Buch Lektion fĂŒr Lektion durchzuarbeiten, da bliebe ich niemals dran. Am Laptop schon, weil ich da auch SPRECHEN kann und die Aussprache kontrolliert wird. Das finde ich gut und das macht mir Spaß. LG

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  2. Du hast Recht. Man sollte sein Gehirn trainieren, wenn man es beruflich nicht mehr muss. Bei mir kommt das durch entsprechende Hobbys automatisch. VHS ist nichts fĂŒr mich. Das habe ich gerade neulich ausprobiert und es gibt verschiedene GrĂŒnde, warum nicht. (Das wĂŒrde jetzt hier den Rahmen sprengen.)
    LG, Ingrid

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    1. Guten Morgen Ingrid, lese grade deinen Kommentar. Ich habe viele vhs-Kurse absolviert. Sprachen konnte man frĂŒher ĂŒberhaupt nur dort lernen. Neben der Schule damals (huch, ist ja schon nicht mehr wahr, wie lange das her ist) habe ich Spanisch gelernt. Konnten damals nur wenige und neben Englisch war das damals ein großes PLUS fĂŒr den Beruf. SpĂ€ter habe ich Französisch in einer Kleingruppe gelernt, sehr lange, aber nachher waren die Leute vom Level so weit auseinander, dass es mir keinen Spaß mehr machte. Deshalb habe ich mich dann fĂŒr Babbel entschieden.
      Aber NeuroNation ist eine Herausforderung und ich merke da ganz genau, wo meine SchwÀchen sind und welche FÀhigkeiten ich öfter trainieren muss. Schönen Tag noch!

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      1. Ich habe mit meinem Sohn zusammen NiederlÀndisch probiert, aber die Aussprachevorbilder waren so schlecht (nicht die Lehrerin, aber die Mitlerner), dass ich das lieber von CD lerne, zumal ich schon einiges kann. Ich glaube, ich bin ein Selbstlerner. In der Gruppe kann ich das nicht so gut. Was ich mal probiert habe, war ein Sprachclub. Konversation ist gut.

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      2. Stimmt. Mich haben meine „Mitstreiter“ im Französisch-Kurs damals total ausgebremst. Ich habe mir immer alles erarbeitet und so dann auch nach und nach alles verstanden, konnte formulieren, schreiben usw. Die anderen hatten sich alle das Lösungsheft besorgt, daraus alles abgeschrieben und im Kurs haben sie auf Fragen nie antworten können und schon gleich gar nicht sprechen. Da habe ich dann abgebrochen. DafĂŒr waren mir knapp 100 EUR fĂŒr 15 UE zu teuer. DafĂŒr kann ich bei Babbel fast zwei Jahre lernen und das so oft ich möchte.

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    1. Hallo Pit, ja, das wĂ€re vermutlich eine gute Idee. Spanisch habe ich damals freiwillig neben der Schule in der VHS gelernt – vor 50 Jahren – und war damit eine Ausnahme. Englisch lernten wir alle (und kann ich heute noch gut, obwohl ich selten sprechen muss) aber Spanisch? Brauche ich heute nur noch auf den Kanaren im Urlaub! Liebe GrĂŒĂŸe, Sigrid

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      1. Na ja, nun ließe sich darĂŒber diskutieren, ob es nicht sinnvoller wĂ€re die Mexikanerin wĂŒrde schneller Englisch lernen 😹
        Die Landessprache sollte man doch schnell erlernen. Also ich wĂŒrde kein TĂŒrkisch lernen, damit mich mein Frisör versteht 😀
        Ansonsten macht Sprachen lernen viel Spaß.

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  3. Babbel kenne ich. Habe auch versucht, Italienisch zu lernen. Am Anfang ging es ganz gut. Aber es ist ja so verdammt schwer. In den alten Kopf will es nicht mehr so richtig rein. 😩

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    1. Ich gebe zu, dass es nicht einfach ist und es sollte schon die Motivation dafĂŒr da sein. So oft wie ich nach Italien fahre u. gefahren bin im Laufe des Lebens, ist es Ansporn genug mich wenigstens verstĂ€ndigen zu können und ich liebe diese Sprache – den Klang vor allem. Kommt noch vor Französisch 😉

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      1. Du hast vollkommen Recht, man muss es wollen. Da wir auch öfter dort sind, haben wir durch den tÀglichen Umgang auch schon einiges gelernt. Im Land selbst lernt man sowieso am besten.

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      2. Es gibt ja tolle Kurse direkt vor Ort – privat! Da hĂ€tte ich mal richtig Lust drauf. Vielleicht mache ich das noch mal! Ich hatte da mal eine Adresse von einer Italienerin, die das anbietet. Finde ich aber im Moment nicht! Eine Idee habe ich aber: Überwintern auf Sizilien sobald mein Mann in Pension ist. Aber die Sizilianer sprechen einen ziemlich schwer verstĂ€ndlichen Dialekt 😉
        P.S. Habe die Webseite gefunden: http://www.lebeitalien.de/

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