Winter“grau“?

Unterwegs in Parks oder auf Feldern erfreuen wir uns auch im Winter am Farbenspiel der Natur!   Nicht so bunt wie im Sommer, dafür fallen Farbtupfer im Winter viel mehr auf 🙂 Bei knackig kalten Temperaturen und Sonne ist ein langer Spaziergang auch im Winter ein Erlebnis.

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Kleiner, gefrorener Teich im Rombergpark
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Dieser „Tages“-Mond hatte sich gut versteckt, aber nicht gut genug, leuchtete er doch am blauen Himmel und ließ sich herrlich umrahmen von den Ästen eines Baumes
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Nicht bunt, aber auch nicht farblos:  Winter im Park
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Endlich endlos lange Beine – der Wintersonne sei’s gedankt   😀
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Eisflächen und Wintergetreide existieren hier friedlich nebeneinander

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Heute Morgen um 6.30 h ging’s los mit lautem Lärm.  Erst nur so halb im Unterbewusstsein als Störung wahrgenommen,  wurde er immer lauter.   Also raus aus dem kuschelig warmen Bett und zum Fenster raus geschaut.

Ich rieb mir die Augen, aber tatsächlich, da bläst doch so ein Verrückter mit einem Laubbläser im zweistelligen Dezibelbereich den Schnee vom Gehweg.   Das muss wohl die neueste Masche sein.  Bisher haben die privaten Winterdienste mit Schneeschippe und Besen gearbeitet und dann gestreut, jetzt scheuchen sie die Anwohner bei Nacht und zu einer unchristlichen Zeit aus dem Bett, damit alle Wege bis 7 Uhr geräumt sind.

Da war es doch eine Wohltat als gegen 11 uhr die Sternsinger vor unserer Tür standen und ein Liedlein sangen, ihren Segen da ließen und ich ihnen eine Geldspende sowie eine Packung Hanuta mit auf den Weg gab.  Schade, dass sich die anderen Nachbarn – bis auf eine –  „taub“ stellten.  In anderen Gegenden werden die Sternsinger freudig erwartet, Türen und Herzen geöffnet …..   😦

Ein schönes Wochenende wünsche ich euch!


39 Gedanken zu “Winter“grau“?

  1. Ok 6:30 Uhr dafür hab ich Verständnis,da es ja eine Pflicht gibt,aber Laubbläser ist schon ziemlich heftig.Tolle Photos in deinem Beitrag!

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    1. Na ja, nach dem letzten Foto habe ich ja über die Unsitte geschrieben, Schnee mit dem Laubbläser zu entfernen, aber tatsächlich ist der Schnee längst wieder geschmolzen. In der Stadt ist Schnee auch nur lästig. Durch Salz entsteht daraus nur grässlicher Matsch und der sieht nur schmutzig, dreckig und grau aus. Schönen weißen Schnee sieht man leider nur auf dem Land oder in den Bergen 🙂

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      1. Oh wie schön! Schnee schippen gehört zur nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen, aber muss halt sein! Hier im Ruhrgebiet hatten wir im Winter 2010/11 viel Schnee und das war’s dann auch. Wenn wir wieder in Süddeutschland wohnen, sind Allgäu, Schwarzwald und auch Bayern nicht weit
        😀

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  2. Ganz ehrlich, beim Thema Laubbläsern geht mir auch der Kamm hoch. In Zeiten des Umweltschutzes schnallen sich ansich kerngesunde Menschen einen mehrere Kilo schweres und eben auch lautes Gerät auf den Rücken um damit im einfachsten Gelände irgendwas auf die Seite zu blasen ! „Verstehen“ kann ich diese Handhabung nur in dichten Gebüschen.
    Der Rest der Truppe schaut dann zu. „Früher“ haben sie alle ganz klassisch den Rechen geschwungen, waren dadurch topfit weil in Eigenbewegung und es gab weder Lärm noch Gestank. Verbieten sollte man soetwas.

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    1. Wir recht du hast. Ich komme ja vom Land, die Großeltern hatten noch Äcker und Wiesen. Ich kenne es also noch sehr gut, dort mit Sense, Hacke usw. zu arbeiten und Schnee schippen oder das Laub im großen Garten zusammen zu harken, rund ums Haus zu fegen ….. war das NORMALSTE der Welt und alle waren rank und schlank und fit. Vieles, sehr vieles ist heute sicher sehr viel besser als früher, aber die Einstellung zu körperlicher Arbeit ist heutzutage katastrophal. Schnee schippen kann man niemand mehr zumuten, aber dafür mittags ins FitnessCenter. So geht das heute! Die Menschheit wird langsam aber sicher dekadent! Schönen Sonntag noch!

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      1. Ich bin ja ne´ zeitlang mit dem Radel zum Bahnhof gependelt. Im Sommer war das. Der Weg führte genau an einer Fitnessbude vorbei. Drinnen, also genau an den Fenstern waren alle Kardiogeräte aufgebaut und alle schufteten drauf. Während ich in der frischen Luft mit Rad daran vorbei fuhr. Verkehrte Welt.

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      2. Ja, im Sommer bin ich dort nur morgens anzutreffen zu meinem XCO-Kurs oder einem anderen Fitness-Programm. Da bin ich dann inkl. Dusche um 11 h fertig und alles andere erledige ich auch an der frischen Luft: Walking, Radtouren, Wandern. Im Sommer ist die Mitgliedschaft eigentlich raus geworfenes Geld, aber wir hatten ja auch schon oft Sommer hier, die total verregnet waren.

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      3. P.S. Übrigens, egal wie intensiv du auf so einem Ergometerrad fährst, es ist nie wie in echt. Außerdem ist auch das Laufen auf dem Laufband nicht zu vergleichen wie eine stramme Walkingrunde im Wald. Draußen ist es anstrengender und vor allem SCHÖNER!

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  3. Hallo Sigrid,
    also so ein Laubbläser um 6:30 morgens – das ist doch wirklich mehr als eine Zumutung! Ist das nicht sogar irgendwie nicht erlaubt? Und Du hast Recht: die Menschheit wird immer bequemer. Aber da muss ich mich auch an der eigenen Nase fassen: wir haben auch so einen Laubbläser. Aber einen elektrischen. Der ist dann wenigstens leise. Und kommt nur selten zum Einsatz.
    Wunderbare Bilder zeigst Du da von Eurem Spaziergang! 🙂 Ich finde auch: wenn es knackig kalt aber trocken ist, und wenn dann dazu die Sonne scheint, macht es auch in der Kälte Spaß spazieren zu gehen. Hier war es jetzt auch zwei Tage und Nächte [da bis -10 Grad] kalt, aber trübe und mit sehr kaltenm Nordwind. Das hat dann nicht zum Spazierengehen angeregt. Jetzt aber wird es wieder wärmer, bis auf gut über 20 Grad. Das ist eben ein typisch südtexanischer „Winter“.
    Hab‘ ein feines Wochenende,
    Pit

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      1. Ach ja, richtig, die (Haftuings)vorschriften! Hatte ich ganz vergessen. Ich glaubem, die haben wir hierzulande nicht. Und Gehwege gibt’s ja ohnehin kaum.

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  4. Gegen die Laubbläserei zur unchristlichen Zeit am Wochenende würde ich höflich aber sehr bestimmt gegen angehen … 6:30 Uhr, das geht doch gar nicht!!! Unser Hausmeisterdienst hat schon früh gefegt, aber das stört ja nicht. — Deine Winterbilder gefallen mir sehr! LG.

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    1. Ich denke mal, dass wir überhaupt nichts mehr gewohnt sind. Früher bin ich morgens aufgewacht und in meinem Zimmer waren Eisblumen am Fenster, die Buben hatten früher manchmal nicht mal lange Hosen an, sondern kurze und dazu Strümpfe 😉 An den Wollhandschuhe hatte man lange Eiszapfen nach dem Schlittenfahren und zu Hause gab’s keine Zentralheizung, sondern einen Holzofen ……. In den Schlafräumen war es bitterkalt.
      Heute haben wir Daunen überall, Outdoorkleidung, Klamotten die super warm halten – und frieren immer noch. Es gibt ja sogar Neoprenschutz für’s Gesicht. Kenne ich vom Skifahren. Vor über 40 Jahren als ich mit Skilaufen begann, da musste man sich anders behelfen – mit Tüchern vor Mund und Nase …..
      Also ich friere nicht so schnell, weil ich viel draußen bin und je kälter, desto schneller gehe ich …… Das nenne ich dann POWERWALKING und da wird es mir immer warm. Aber ich denke mal bei euch ist ein bisschen kälter als hier, aber ich kenne die Temperaturen ja noch sehr gut von früher. Erinnere mich an ein Jahr, da war der Kocher total zugefroren und wir sind täglich raus Schlittschuh laufen auf dem Fluss oder Eishockey spielen mit meinen beiden Jungs! Ich finde so knackig kalte Tage schön – vor allem mit Sonne. Herzliche Grüße 😀

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      1. danke für die ausführliche Antwort ! Ja das stimmt schon wir sind schon alle verweichlicht ! Ich zähle mich dazu ! Eisblumen am Fenster geht heute gar nicht mehr ! Selbst mein Auto war heute morgen von Ihnen die Scheiben zugefroren obwohl der erst 4 Jahre alt ist. Das hält keine Gummidichtung mehr aus ! Na ja es soll ja ab Montag milder werden so um die Null Grad ! Ich wünsche dir noch ein schönes Wochenende ! LG Manni !!!!

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  5. Da hast du die Schönheiten des Winters aber gut eingefangen. – Laubbläser hasse ich. Diese Dinger sollten verboten werden, wenn manche Männer schon nicht vernünftig genug sind, es von sich aus sein zu lassen. – Ein herrliches Headerfoto übrigens, so frostig-bunt 🙂
    Liebe Grüße, Ingrid

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    1. Ja, ich hasse die auch. Die Stadtwerke kommen hier im Herbst mit den Dingern an und blasen das Laub von den Gehwegen auf die Straßen. Die Kehrmaschine erwartet man dann zeitnah, aber nichts dergleichen, die kommt dann drei Stunden später und zwischenzeitlich haben die vorbei fahrenden Autos das Laub wieder komplett verteilt. Die Laubbläser muss man aber sehr lange ertragen bis sie weit genug weg sind. Es ist eine echte POSSE; ich nenne es Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, denn es ist völlig sinnlos das Laub mitten auf die Straße zu blasen, wenn nicht direkt diese Straßenkehrmaschine mit fährt. Um 9 Uhr kommt der Mann mit dem Laubbläser und um 11 Uhr oder noch später die Kehrmaschine. Völliger Schwachsinn und dazu noch eine Zumutung für die Ohren.

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