Bad Langensalza, ThĂŒringen

  • die Kur- und Rosenstadt war unser letztes Ziel vor dem Ende unserer ersten aufregenden Reise mit einem Clever-Wohnmobil:  Tag 12+13

Muss man diese rund 18.000 Einwohner zĂ€hlende Kleinstadt kennen?  MĂŒssen sicher nicht, aber lohnen tut es sich auf jeden Fall, denn sie kann mit einer bildhĂŒbschen, historischen Altstadt aufwarten,  bietet mit elf ThemengĂ€rten und Parks besonders viele Anreize fĂŒr Gartenfreunde,  die Friederikentherme lĂ€dt zum Entspannen ein und im Umkreis gibt es  weitere SehenswĂŒrdigkeiten, u.a. den Hainich-Nationalpark und MĂŒhlhausen.  FĂŒr Freunde des Fotografierens jede Menge schöne Motive.

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Wir kamen nachmittags aus Weimar an und entgegen aller Vorhersagen strahlte am 29. September 16 die Sonne vom Himmel,  so dass wir nach dem Parken unseres Wohnmobils sofort loszogen in den Japanischen Garten vorbei an Teilen der alten Stadtmauer.

Galerie anklicken, um zu vergrĂ¶ĂŸern.

Dieser Garten ist ein Ort der Ruhe und Meditation.  Sehr schön angelegt und stundenlang könnte man den Kois zuschauen, die sich unter einer BrĂŒcke im klaren Wasser tummeln

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Danach reichte die Zeit auch noch fĂŒr einen Spaziergang im „Rosengarten“  – nur einer  von vielen GĂ€rten inBad Langensalza.  Hier findet ihr alle Informationen zu den „Schönen GĂ€rten von Bad Langensalza“

 

Falls ihr jetzt die RosenblĂŒte vermisst, dann mĂŒsst ihr tatsĂ€chlich selbst hinfahren, denn wir waren ja Ende September dort und da waren die meisten Rosen bereits verblĂŒht, aber ich kenne den Rosengarten auch in voller BlĂŒte von einem anderen Besuch und diese RĂŒckzugsorte bzw.-gĂ€rten sind einfach traumhaft schön. Besonders faszinierend waren auch die Wolkenformationen am Himmel an diesem Tag. So luftig und unbeschwert wie an einem Sommertag!

Zum VergrĂ¶ĂŸern das erste Foto anklicken:

Vom Rosengarten ist der Weg nicht weit in die  historisch gewachsene Altstadt von Bad Langensalza mit großen AckerbĂŒrgerhĂ€usern und deren wuchtigen steinernen Portalen, mit FachwerkhĂ€usern, engen und verwinkelten Straßen und Gassen, mit verschiedenen PlĂ€tzen, den Kirchen und der gut erhaltenen Stadtbefestigung kĂŒnden von einer wechselvollen 800jĂ€hrigen Stadtgeschichte (Quelle: http://www.badlangensalza.de)

Hier in einer Galerie einige Fotos der liebevoll sanierten HĂ€user:

Meine letzte Postkarte, die ich von unserer Reise an meine Freundin schrieb, landete dann auch in einem Briefkasten, der genau zu dieser schönen Altstadt passt. Bemerkenswert, dass die Deutsche Post ihn nicht durch einen der modernen BriefkÀsten ersetzt hat.

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Unser allerletzter Tag spielte sich dann endlich in der Therme ab, denn die Wölkchen waren am nĂ€chsten Morgen verflogen und einem Nieselregen gewichen, so dass wir endlich den geplanten Tag in der Friederiken Therme  genießen konnten. Erst am allerletzten Tag hatte uns Petrus Regen geschickt, damit wir in den Genuss eines Solebades kommen.  So muss es sein,  wenn Engel reisen 😇

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Friederiken Therme (Fotoquelle: http://www.badlangensalza.de)

Noch eine Nacht im Wohnmobil und wie im Flug waren zwei Wochen „Wohnmobilreise in den Osten“ vergangen. Wer meine anderen BeitrĂ€ge zu dieser Reise lesen möchte, findet diese gesammelt unter dem Suchwort „Wohnmobilreise“ unter SUCHEN auf meinem Blog.

Bei Dauerregen, der uns in keinster Weise störte auf der RĂŒckfahrt, starteten wir zurĂŒck ins Ruhrgebiet.

Fazit:  Eine Reise mit dem Wohnmobil ist besonders ideal, wenn man in kurzer Zeit viele Orte und Regionen kennen lernen möchte.  Das nĂ€chste Mal werden wir ein Wohnmobil mit lĂ€ngs eingebauten Betten mieten, damit die „Kletterei“ nachts aufhört. Wir sind jedoch super klar gekommen mit dem Platzangebot und haben uns sehr schnell wohl gefĂŒhlt in unserem „Kastenwagen“.

Außerdem wĂŒrden wir die RĂ€der nicht mehr auf einem HecktrĂ€ger mitfĂŒhren wollen, sondern auf einem integrierten FahrradtrĂ€ger am Heck des Wohnmobils. Um an unsere Gasflasche oder andere Utensilien im Stauraum des Hecks zu kommen, mussten wir unsere FahrrĂ€der nebst TrĂ€ger immer komplett abbauen. Das war ein wenig umstĂ€ndlich.

Wir haben so viel Neues entdeckt, unglaublich viel erlebt, schöne Orte besucht, herrlichen Sonnenschein genossen und viele freundliche Menschen getroffen. Der „Osten Deutschlands“ bietet so viel Abwechslung, dass ich nur sagen kann: „FAHR MAL HIN“. Wir sind viel weniger Kilometer gefahren als wir geplant hatten, denn ursprĂŒnglich wollten wir ja noch weiter in den Nordosten ĂŒber die Mecklenburgische Seenplatte bis nach RĂŒgen.  Nein, wir haben uns einfach treiben lassen, spontan unsere Ziele ausgewĂ€hlt, manchmal nur eine oder zwei Stunden vom letzen Standort entfernt.  FĂŒr uns war es ein tolles Erlebnis mit einem Wohnmobil unterwegs zu sein und dazu noch gĂŒnstig!

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Wenn wir 2018 noch gesund und munter sind,  mieten wir das nĂ€chste Mobil und machen eine spannende Rundreise durch die Bretagne. Es ist nĂ€mlich schon ein halbes Leben her, dass ich dort war, aber warum nicht alte Erinnerungen und gleichzeitig Sprachkenntnisse 😄 auffrischen?

2017 haben wir zunĂ€chst einmal ganz andere PlĂ€ne.  Es steht ein Umzug an zurĂŒck in meine  Heimat im SĂŒdwesten ♄♄♄

Dankeschön an ALLE, die meine BeitrĂ€ge „Wohnmobilreise“ gelesen und kommentiert sowie vor dem Start Insider-Tipps beigesteuert haben.

Heute in einer Woche ist Heilig Abend und ich wĂŒnsche meinen LeserInnen  ruhige, sorgenfreie, friedliche, besinnliche, harmonische und schöne Weihnachtsfeiertage verbunden mit den besten WĂŒnschen fĂŒr einen guten Rutsch und viel Gesundheit im Neuen Jahr!

Herzliche GrĂŒĂŸe ☌Sigrid☌

 

 


10 Gedanken zu “Bad Langensalza, ThĂŒringen

  1. schöner letzter Beitrag deiner Wohnmobilreise ! Jetzt habe ich den Osten auch mal ein wenig kennengelernt ! Ich wĂŒnsche euch ebenfalls schöne Weihnachten und Feiertage und viel GlĂŒck im nĂ€chsten Jahr bei eurem Umzug in deine Heimat !
    ps. Bretagne find ich sehr interessant und diese Gegend wĂŒrde mich auch mal reizen !!! LG manni

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    1. Ich danke dir! Wurde ja auch mal Zeit, dass ich den letzten Beitrag schreibe. Aber ich denke mal, dass ich ĂŒber viele Orte und SehenswĂŒrdigkeiten berichtet habe, die bei vielen gar nicht so richtig bekannt sind. Deshalb habe ich etwas ausfĂŒhrlicher berichtet und noch jetzt sprechen wir oft ĂŒber diese Reise, die wirklich sehr, sehr interessant und abwechslungsreich war. Und ja, die Bretagne ist auch sehr außergewöhnlich, weshalb ich nach 30 Jahren noch einmal hin möchte. FrĂŒher sind wir oft in Frankreich gewesen – neben Italien- die letzten Jahre aber gar nicht. LG Sigrid

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      1. Ich war bisher nur einmal in frankreich an der mittelmeerkĂŒste und einmal in monaco ! Frankreich kenn ich mich also gar nicht aus !!! Ich wĂŒrde mal gerne in die normandie schon aus geschichtlichen grĂŒnden denn ich interessiere mich auch fĂŒr den 2.weltkrieg und lese viel bĂŒcher darĂŒber !!! Schönes wochenende manni

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      2. Oh, dann kannst du noch viel entdecken in Frankreich. In der Normandie war ich auch schon und tatsĂ€chlich schon mal vor ca. 40 Jahren in einem Seebad mit einer Freundin. Ohne Französisch ging da gar nichts. Heutzutage kommt man aber sicher auch mit Englisch weiter! Uns schwebt vor vom Mont Saint Michel die KĂŒste entlang zu fahren rund um die Bretagne. http://de.normandie-tourisme.fr/entdecken/absolut-sehenswerte/mont-saint-michel-106-3.html Es ist auch ein Video dabei.
        Die Bretagne ist was ganz Besonderes und damals sprachen die meisten noch bretonisch. Wir haben dort viel gefeiert mit den Einheimischen, weil ein Freund dort ein Haus hatte. Also ich habe es ganz fest vor, dort noch mal hin zu fahren. Mal sehen, was das Leben mit mir/uns vorhat. LG

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