Fürst-Pückler-Park ~ Bad Muskau

°°°°°°°°°°°°°°°°°°       Tag 4 unserer WoMo-Reise in den „Osten“ 😀  °°°°°°°°°°°°°°°°°

Auf dem Weg in den Spreewald bot sich Bad Muskau als Zwischenstopp an und so fuhren wir durch waldreiche und nahezu unberührte Landschaft – nur unterbrochen von kleinen Dörfern – von Görlitz auf der B 115 fast paralell zur polnischen Grenze zu unserem ersten Ziel „Fürst Pückler Park“: 830 ha künstlerisch gestaltete Natur mit einem schönen Schloss.

karte

Irgendwie gefiel mir schon der Name dieses Parks –  das gleichnamige Eis esse ich sehr gerne – und so wurde ich neugierig und informierte mich. Da hieß es auf einer Webseite: (Zitat) Zur Zeit des Fürsten Herman von Pückler-Muskau, entwickelte sich die ornamentale Gartenkunst zur szenischen Landschaftskunst. Der vor allem als Reiseschriftsteller bekannt gewordene Fürst fügte Pflanzen und Landschaft zu einem perspektivenreichen Gesamtkunstwerk zusammen.

Meine Freundinnen sind in diesem Jahr den Fürst-Pückler-Radweg gefahren und waren sehr angetan von der gesamten Region. Also wollten wir dort in der Gegend auch ein paar Orte besuchen auf unserer WoMo-Reise.  Beim Recherchieren stieß ich auf folgende Beschreibung:

Der Fürst-Pückler-Park – Muskauer Park –  bietet außergewöhnliche Naturerlebnisse: Weitläufige Wiesen, majestätische Bäume, geschwungene Wege, pittoreske Seen und Flüsse, einzigartige Brücken und Bauten. Zu Fuß, per Kutsche, Fahrrad oder Boot lässt sich dieses Paradies erkunden. Was wie natürlich gewachsen scheint, ist von strenger Hand geschaffene Landschaft – ein Gartenkunstwerk von Hermann Fürst von Pückler-Muskau.  

…. und ich füge hinzu:  Das ist die reine Wahrheit !  Ich hab’s geseh’n ….

Quelle: Muskauer Park UNESCO Welterbe

pueckler
Fotoquelle: welt.de

Hermann Fürst von PücklerMuskau (1785–1871) war einer der größten europäischen Gartenkünstler, Dandy, Frauenheld,  erfolgreicher Reiseschriftsteller u.v.m. Angetan von wilden, englischen Parklandschaften  beschloss er auf seinem Landgut in Muskau eine „begehbare Bildergalerie“ in Form eines Parks anzulegen.

Nebenbei bemerkt:  Fürst-Pückler-Eis    (frz. demi-glace à la Pückler)  ist genau nach diesem Fürsten benannt.

eis

Wie recht der kluge Goethe doch hatte (wir werden ihm übrigens später  in Weimar wieder begegnen und zwar an jeder Ecke) als er sagte:

Nur wo du zu Fuß warst bist du auch wirklich gewesen“ – Stimmt, lieber Herr Goethe 😉 Für diejenigen, die dort noch nie waren – und vielleicht auch nicht hinfahren werden –  habe ich ein paar Fotos mitgebracht und beginne zunächst mal mit dem „Neuen Schloss“ -einer sogenannten Drei-Flügel-Anlage im Neo-Renaissancestil.  Es empfing uns so:

dsc03079
Schon der erste Blick auf das Schloss ist vielversprechend und macht neugierig auf den Park.

 

dsc03028
Ist das nicht ein zauberhaftes Schloss?

 

furst-puckler-park
Weitere Ansichten des Schlosses
So dachte Fürst Pückler und setzte seine Idee in die Tat um
So dachte Fürst Pückler und setzte seine Idee in die Tat um
Weitläufig und großzügig
Weitläufig und großzügig

dsc03085Schattiges Plätzchen am Bachlauf

Bachlauf
Bachlauf
dsc03080
Schöne Aussichten

 

Versteckt ....
Versteckt ….
Verstecken spielen
Verstecken spielen in einem kleinen Wäldchen mit Trampelpfaden
Kleines Wehr
Kleines Wehr
Verweile doch ....
Verweile doch ….
Die Wege sind so weit, dass sich eine Kutschfahrt lohnt
Die Wege sind so weit, dass Kutschfahrten angeboten werden.  Sehr romantisch!
dsc03042
So weit das Auge reicht – Fürst Pückler Park
Schön
Schön
"Blaues Wunder" in klein
„Blaues Wunder“ en miniature – die große Schwester steht in Dresden 🙂
Der Fürst hat nicht gekleckert, er hat geklotzt
Wie wäre es mit Pferden?  Würden sich hier sehr wohl fühlen auf so großen Weiden!
Idyllisch
Idyllisch Wege für lange Spaziergänge, kleine Radtouren oder eine Kutschfahrt

Leider ist es unmöglich hier annähernd rüber zu bringen wie weitläufig, abwechslungsreich, großzügig, durchdacht und schön der Park angelegt ist.  Bei einer Größe von 830 ha haben wir nur einen winzigen Teil zu Fuß erwandert.  Beim nächsten Mal – sollte es ein nächstes Mal geben – werden wir mit den Rädern losdüsen.

Übrigens habe ich die Fotos des Tagpfauenauges auch hier aufgenommen. Schmetterlinge, Bienen, Hummeln gibt es in diesem Park in großer Zahl. Ein Paradies für Insekten.

dsc03052

 

Unser Abstecher in diesen Park zählt zu den „Highlights“ unserer Reise in den Osten.

 

Schönes Wochenende wünscht euch

☼Sigrid☼

 

 


24 Gedanken zu “Fürst-Pückler-Park ~ Bad Muskau

  1. Ganz wunderbar, liebe Sigrid. Ich werde deinen Beitrag als Link zu meinem Beitrag setzen.
    Danke für deinen Tipp und herzliche Grüße
    Anna-Lena

    Gefällt mir

  2. Ich habe mit großem Interesse Deinen Bericht über den wunderschönen Park gelesen und mich an den Fotos erfreut. Wir waren selber im Mai in der Lausitz und verbrachten natürlich auch einen ganzen Tag in dem eindrucksvollen Landschaftspark.
    Einige Deiner Motive kenne ich wieder, z. B. die Fuchsienbrücke (die blaue Brücke), die habe ich auch fotografiert.
    Ich war von den alten Bäumen so fasziniert.
    Die Wanderung durch den polnischen Teil hat mich dann doch ganz schön geschafft, als wir abends im Hotel waren, war ich ziemlich erledigt. Aber schön war.
    Danke für die Erinnerung die Deine Bilder jetzt bei mir wachrufen.
    LG
    Agnes

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Agnes,
      dieser Park ist wirklich etwas Besonderes. Uns hat es dort auch sehr gefallen, aber wir hatten etwas wenig Zeit, denn wir fuhren noch am selben Tag weiter nach Lübbenau und wussten, dass es auf dem angepeilten Stellplatz nur wenige Plätze gibt und gleichzeitig war an diesem Wochenende ein großes Fest in Lehde statt und dafür sind viele angereist nach Lübbenau. Wir haben ja sehr viele Orte besucht und das war auch unser Plan, ohne irgendwo viel länger als zwei oder drei Tage zu bleiben. Wir wollten einfach viel kennenlernen. Nach Lübbenau sind wir ins Lausitzer Seenland gefahren. Den Beitrag findest du unter „Reiseerlebnisse“. Wart ihr auch dort? Am Senftenberger See. Liebe Grüße, Sigrid

      Gefällt mir

  3. ein Super-Bericht mit genau so Super-Fotos, liebe Sigrid, ich freue mich schon auf den nächsten. Ich mag solche Reiseberichte, weil man noch einiges mehr über unser Land erfahren kann, wenn man nicht selbst dahin kommt.
    Einen guten Wochenbeginn und liebe Grüße! 💚

    Gefällt 1 Person

  4. Tatsächlich ein „netter Garten“. Da wird aber viel Arbeit drin stecken. Rasen mähen, Unkraut zupfen, diverse Hecken udn Sträucher schneiden und stutzen…
    …Arbeit ein Leben lang. Braucht man noch wen dafür ?

    Gefällt 1 Person

  5. Schön, dass man auch auf diese Art und Weise noch mehr von seinem schönen Deutschland erfährt. Es gibt sooo viele herrliche Fleckchen. Man muss sie nur sehen. Danke hierfür!

    Gefällt 1 Person

    1. Das stimmt allerdings. Der „Osten“ hat wirklich sehr viel zu bieten und die Landschaft verändert sich zum „Guten“ hin. Z.B. das Lausitzer Seenland, aber darüber berichte ich später – „auf unserer WoMo-Reise“. Erst mal ging’s noch in den Spreewald. Beitrag folgt. Schön, dass du mir folgst.LG

      Gefällt 1 Person

  6. Ist das ein wunderschönes Schloss! Ich kenne kein vergleichbares. Dort hätte es mir auch gefallen.
    Danke dir für deinen schönen Bericht. Liebe Grüsse Erika

    Gefällt 1 Person

  7. sehr schöner Beitrag und wer kennt das „Eis“ nicht ???? Für mich ein Klassiker !!!! Auch das blaue Wunder gefällt mir sehr gut. Das Schloss von der Farbe her würde ich eher einem Nördlichen Land zuordnen z. B. Dänemark !!!!
    GLG Manni

    Gefällt 1 Person

  8. Leider gibt es mittlerweile viele Menschen die so etwas Schönes nicht mehr geniessen können. Sie schauen stundenlang in kleine Kästchen und lassen sich den Sinn vernebeln. Hier in Bonn, im Kunstmuseum gibt es auf dem Dach jährlich eine kleine Gartenausstellung. Dieses Jahr war es das Thema „der Garten des Fürsten von Pückler-Muskau“. Das brachte mich auf die Idee, dass ich das nach ihm benannte Dessert einmal nachmachen könnte. Es ist bei mir in der Pipeline (neudeutsch für „das mache ich bald auch“). LG Hartmut

    Gefällt 2 Personen

    1. Wie recht du hast, die Menschen schauen lieber Fotos / Selfies als die Natur zu genießen. Fürchte nur,w ir werden nichts dran ändern. Wenn es von Eltern nicht an Kinder weitergegeben wird – diese Freude draußen zu sein und empfänglich für die Schönheit der Natur – dann ist Hopfen und Malz verloren.

      Gefällt mir

    1. Ich verstehe dich sehr gut, liebe Maren, uns hat es auch sehr gefallen und schade, dass wir viel sehen wollten und wenig Zeit hatten für die einzelnen Orte, aber wer weiß, vielleicht kommen wir wieder. Lohnen würde es sich allemal. Freut mich, dass dir mein Beitrag gefällt. Du kannst es ja wirklich beurteilen! Liebe Grüße in den „fernen“ Osten, Sigrid

      Gefällt 1 Person

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.