Stippvisite – kĂŒrzer als Kurzreise!

 

Stippvisite heißt spontan irgendwo hin reisen oder jemandem einen kurzen Besuch abstatten. Allerdings bedeutet das auch, dass nicht allzu viel Zeit bleibt, um lĂ€nger irgendwo zu verweilen und alles mehr oder weniger im Schnelldurchlauf passieren muss.

Dieses Mal ging’s spontan nach SĂŒddeutschland ins schöne Weinregion ZabergĂ€u / Brackenheim, wo mein Sohn sein neues Domizil bezogen hat.  Das war der eigentliche Grund unseres Besuchs, aber wir wollten die Zeit, in der Sohn und seine Herzdame arbeiten mĂŒssen, fĂŒr kleine AusflĂŒge nutzen, was wir dann auch reichlich getan haben.

ZunĂ€chst galt es eine Unterkunft zu finden  in der nĂ€heren Umgebung und so landeten wir im schönen Cleebronn– bekannt durch Erlebnispark Tripsdrill und im Ă€ltesten Gasthof am Ort, dem Ochsen – direkt neben der Kirche – wie sollte es auch anders sein. Bis 22 Uhr erinnerte sie uns viertelstĂŒndlich an die Uhrzeit, aber dann war Pause bis 8 Uhr.

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Evang. Kirche, Cleebronn

Und gleich neben der Kirche  der altehrwĂŒrdige Gasthof „Ochsen“, der uns morgens ein FrĂŒhstĂŒck vom Allerfeinsten bot.  Kein Wunsch blieb unerfĂŒllt, der Tisch liebevoll gedeckt.  Keine Buffetabfertigung.  Dabei war das gemĂŒtliche Zimmer mit Balkon inkl. FrĂŒhstĂŒck fĂŒr 74 €/Tag doch wirklich mehr als gĂŒnstig und so herrlich ruhig.  Eine Wohltat fĂŒr uns Stadtmenschen.

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Frisch gestĂ€rkt und auf trockenes Wetter hoffend fuhren wir am ersten Tag nach unserer Ankunft rund eine Stunde ĂŒber Land nach Speyer – immer auf schmalen Straßen, HĂŒgel rauf und runter, Ausblicke auf Weinberge und schöne Landschaften,  entlang kleiner BĂ€che und in Speyer angekommen mussten wir auch nicht lange suchen.  Auf der Festwiese lĂ€sst es sich prima parken, ein Fußweg fĂŒhrt innerhalb 5 Minuten mitten in die City bzw. zum berĂŒhmten Dom zu Speyer – UNESCO Weltkulturerbe

Hier eine kleine Galerie (bitte auf das erste Foto klicken)  unserer EindrĂŒcke.  Leider hatte ich nur mein Smartphone dabei fĂŒr die Fotos. Die QualitĂ€t ist also nicht besonders 😩

Beeindruckend sind die vielen KirchtĂŒrme – wie ich gelesen habe, gehörten  wohl insgesamt 68 Tor- und KirchtĂŒrme zum mittelalterlichen Speyer.   Dazu habe ich eine schöne Seite gefunden:  Altpörtel

Speyer im Sommer muss wunderschön sein, wenn StraßencafĂ©s und die unzĂ€hligen GaststĂ€tten und Restaurants zum Verweilen und Essen einladen.   Wir jedenfalls haben uns „PfĂ€lzer Saumagen“ gegönnt – das erste Mal im Leben 😉  Und nun stelle ich zu Hause fest,  dass so ein  PfĂ€lzer Saumagen  ja richtig aufwĂ€ndig ist in der Zubereitung.  DemnĂ€chst werde ich beim Metzger nachfragen, ob er mir einen Saumagen besorgen kann und BratwurstbrĂ€t.  Ich glaube fast, er wird ganz große Augen machen und wieder mal „abwinken“.  Schon als ich nach „KalbsbrĂ€t“ fĂŒr meine geplante Maultaschen-Eigenproduktion fragte,  war nichts zu machen.  Was bei uns im SĂŒddeutschland selbstverstĂ€ndlich ist, kennt man im Ruhrgebiet nicht und kann es auch nicht besorgen  – eine echte PrĂŒfung fĂŒr die SchwĂ€bin in mir 😂.

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Nach einem Spaziergang zum Rhein und in den kleinen Hafen  war unsere Stippvisite allerdings schon wieder vorbei. Zum Abendessen eingeladen, konnte ich dann auch mein Mitbringsel aus der KĂŒche  endlich „los werden“ und die Überraschung ist uns gelungen.  leonardo-nizza-sektfontainen-2er-set

Mit Champagner anstoßen wurde es dann aber  erst mal nichts, denn in einem „jungen“ Hausstand fehlt noch so manches, eben auch die passenden GlĂ€ser.  Ist tatsĂ€chlich nicht das Allerwichtigste.  Gelegenheit fĂŒr mich, gleich am nĂ€chsten Tag noch welche zu besorgen, um endlich auf die neue Wohnung anstoßen zu können.  Ich habe dabei gelernt: Sie heißen „ChampagnerfontĂ€nen“.

Ach ja, wir hatten riesiges GlĂŒck. Obwohl es bei der fast 400 km langen Anreise ununterbrochen regnete und auch bei der RĂŒckreise der Himmel seine Schleusen wieder ungefragt öffnete, Freitag und Samstag blieb der Taschenschirm da, wo er hingehört.

Stippvisite 2. Teil: Kloster Maulbronn folgt …..

Herzlichst

🔆Sigrid🔆

 


12 Gedanken zu “Stippvisite – kĂŒrzer als Kurzreise!

    1. Das ist schön, wenn man ohne anrempeln und ausweichen bummeln kann. Ich liebe solche kleineren StĂ€dte, wo alles noch beschaulicher zugeht. Hier in Dortmund ist die FußgĂ€ngerzone immer ein „Hindernislauf“ 🙂

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  1. Wie schön! Bei uns war es so Ă€hnlich: nur eine Stippvisite in Speyer. Es ist eine sehr schöne, altehrwĂŒrdige Stadt.
    LG, Ingrid

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    1. Stimmt und ich war vor ewigen Zeiten schon mal dort, aber angesichts 1000-jĂ€hriger Geschichte kam ich mir plötzlich noch jung vor. Was sind schon 63 Jahre dagegen. Dasselbe GefĂŒhl beschlich mich im Kloster Maulbronn (Beitrag folgt) auch noch einmal. Dort allerdings mĂŒssen wir auf jeden Fall noch einmal hin. Ringsherum die von Mönchen angelegten Weinberge ….. wunderschön fĂŒr einen langen Spaziergang. LG Sigrid

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    1. Übrigens bin ich gespannt, ob du die Zutaten bekommst – nĂ€mlich Saumagen und BratwurstbrĂ€t. Dazu brauchst du einen Metzger, der dir das besorgt. LG Sigrid
      Andererseits brauchst du ja nur in die Pfalz zu reisen und dort auf die Speisenkarte zu schauen 😉

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