Teneriffa: SteilkĂŒstenwanderung Las Aguas – Barranco de Ruiz

Wo der Camino durch Bananenplantagen und Barrancos fĂŒhrt und mit papas arrugadas endet ;-)

Teneriffa ist eine abwechslungsreiche Insel – das habe ich schon in einem anderen Beitrag ausfĂŒhrlich beschrieben – und ein oder zwei Wanderungen standen durchaus auch auf unserer Wunschliste.

Einige Tage zuvor hatten wir San Juan de la Rambla  besucht, ein hĂŒbsches kleines Örtchen direkt an der KĂŒste gelegen, nur ca. 12 km sĂŒdlich von Puerto de la Cruz, das mit hĂŒbschen alten HĂ€usern im arabischen Stil, Holzbalkonen und gemĂŒtlichen Bars zum Verweilen einlĂ€dt und dabei in unserem ReisefĂŒhrer den Hinweis entdeckt auf den kleinen Ortsteil „Las Aguas“. Wir fuhren also hin und entdeckten dann auch  den Tipp auf den alten Camino real, einem Verbindungsweg entlang der SteilkĂŒste zwischen den KĂŒstenorten.

Wanderung Las Aguas

Bei Ankunft am Wandertag stellten wir sofort fest, dass der Camino nicht etwa im Schatten der Felsen lag – wie wir naiv vermutet hatten – sondern in der prallen Sonne.  Auf Teneriffa steht die Sonne ja nicht tief – wie bei uns in dieser Jahreszeit – sondern fast senkrecht am Himmel. Uns war klar, das wird eine Wanderung mit  „Hitzschlagrisiko“ đŸ˜±

Deshalb noch schnell die herrliche Brandung genießen bevor es los geht. Im Hintergrund – oberhalb der steil abfallenden Felsen – ist sogar der Weg zu erkennen als kleiner Einschnitt in die Landschaft.

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Von hier geht’s los auf den Camino und der Tag versprach schön zu werden!
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Nirgends Schatten, Sonne pur – nur wir als „Schatten unserer selbst“ 🙂

Der alte Weg wurde wohl in den letzten Jahren wieder  instand gesetzt, so dass er jetzt gut zu begehen ist,  auch wenn er stĂ€ndige Aufmerksamkeit erfordert, weil er hauptsĂ€chlich aus völlig unebenem Kopfsteinpflaster oder felsigem Untergrund besteht.  FrĂŒher war er fĂŒr die Bewohner der kleinen KĂŒstenorte sicher sehr wichtig, um schnell zu den terrassierten GĂ€rten und Plantagen zu kommen oder die Nachbarn zu besuchen. Heute sind viele GĂ€rten verschwunden oder total verwildert wie wir feststellen mussten. Es lohnt sich wahrscheinlich nicht mehr oder die jungen Menschen arbeiten lieber in der Touristikbranche.

Wir starteten also in Las Aguas und waren von Anfang an völlig fasziniert von den sagenhaft schönen Ausblicken auf’s Meer, die Farben und die Vegetation am Wegesrand, wo wir immer wieder an kleinen Siedlungen oder einzelnen HĂ€usern vorbei kamen.

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Blick zurĂŒck nach Las Aguas – Start und Ziel unserer kleinen Wanderung!
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Tropisch, ĂŒppig, wunderschön, aber auch wild, rauh, steinig, trocken!

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ZunĂ€chst fĂŒhrt der Weg entlang der KĂŒste,  uns fallen die schönen Trockenmauern auf mit kleinen DurchgĂ€ngen zu HĂ€usern, GĂ€rten, in verlassene, aufgegebene GĂ€rten, verwilderte Terrassen.  Und immer gibt der Weg den Blick frei auf den Atlantik, die Brandung mit den schĂ€umenden Wellenkronen.

Es ist ein ganz neues, einmaliges Wandererlebnis, wo wir doch von zu Hause eine ganz andere Landschaft gewohnt sind. Wir wissen, dass irgendwann der Barranco de Ruiz kommen muss -eine große Schlucht und heute ein Landschaftsschutzgebiet.  Auf der Hauptstraße oben an der KĂŒste – der TF 5 – gibt es extra einen Rast-/Parkplatz, von wo aus ebenfalls ein Weg in den Barranco de Ruiz fĂŒhrt. Er musste als was besonderes haben!

Und dann standen wir vor der Schlucht, dem Barranco de Ruiz. Wir hatten nicht erwartet, dass er als Anbaugebiet fĂŒr Bananen und GemĂŒse dient, zudem mit perfektem BewĂ€sserungssystem ausgestattet, aber selbst diese sonnenhungrigen Pflanzen wie die Bananen brauchen Sonnenschutz. So standen wir also da oben und wussten, da hinunter mĂŒssen wir, um drĂŒben weiter wandern zu können.

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Über steile Serpentinentreppen  unten angekommen verpassten wir dann die richtige Abzweigung – es sind ja ĂŒberall nur Steine  und Geröll zu sehen – und irrten erst mal völlig orientierungslos durch die breite Schlucht. Von oben sieht der Barranco klein aus, unten angekommen stellten wir schnell fest, dass er sehr große Ausmaße hat.   Uns hinterher lief eine Gruppe Spanier, die wohl auch nur im Urlaub hier waren und ebenfalls den „Weg“ suchten. Also erst mal einigen „Spuren“ gefolgt, die alle ins Leere liefen bzw. zu riesigen Felsbrocken fĂŒhrten. Einer der „fĂ€hrtensuchenden“ Spanier rief dann ĂŒber Handy die restliche Gruppe an und wir folgten dieser Wandergruppe erst mal dankbar , um den Aufstieg zu finden. Erst einmal fĂŒhrt der Camino aber mitten durch Bananenplantagen und die riesigen Stauden können ganz in Ruhe bestaunt und auf Fotos festhalten werden.  Das ließen wir uns nicht entgehen, denn selten fĂŒhrt eine Wanderung mitten durch Bananenplantagen.

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Bananen im Überfluss – auch bei uns im Hotel und die schmecken auch ganz anders als die nachgereiften bei uns im Supermarkt
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Eine Wanderung durch eine PlĂĄtano-Plantage ist mindestens ein Erinnerungfoto wert. PlĂĄtanos = Banane!

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Gut zu sehen, das der Wanderweg plötzlich steil abfÀllt vorne an der Biegung.
Auf dem RĂŒckweg durch den Barranco nahmen wir nicht die kĂŒrzeste Strecke durch die Schlucht, sondern machten einen kleinen Umweg vorne am Meer entlang.  Es hat sich gelohnt!

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DSC02944  HĂŒbsche Wegschilder unerwegs.

Allerdings fanden wir wĂ€hrend der gesamten Wegstrecke  keine einzige Möglichkeit einzukehren, was wiederum zeigt, dass hier nur ganz wenige Touristen her kommen und das gefĂ€llt uns.  Wir waren also froh, dass wir gut ausgestattet mit Mineralwasser, Obst und einigen Keksen unterwegs waren, wobei das Wasser das Wichtigste war. Nun galt es nur noch einen Platz im Schatten zu finden, was gar nicht so einfach war, denn die Sonne brannte heiß und wolkenlos vom Himmel und inmitten der Felsen, die sich ordentlich aufheizen, kamen wir uns fast vor wie die BrathĂ€hnchen. Auf den Stufen vor einem Haus konnten wir dann doch noch ein schattiges PlĂ€tzchen finden und machten erst mal eine kleine Rast.

Und ihr könnt  – wĂ€hrend unserer Rast 😋 – so lange mal die Motive anschauen, die ich schön fand:

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KĂŒsten-Wanderweg
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HĂŒbsch heraus geputzte Örtchen entlang des Camino real und perfekte Trockenmauern!

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So sahen die HĂ€user wohl frĂŒher alle aus
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Casa rural
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Putziges HĂ€uschen (sieht aus als hĂ€tte es einen Gamsbart) – das war mein Gedanke aus dieser Perspektive

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Es war schon eine Herausforderung bei dieser Hitze zu wandern und  im Anaga-Gebirge wĂ€re es sicher viel angenehmer gewesen als an der KĂŒste, aber wir wollten diesen Weg unbedingt gehen und waren gut geschĂŒtzt mit Sonnencreme, -brille und Hut, ohne den wir sonst wahrscheinlich einen Sonnenstich bekommen hĂ€tten ;-).  Das hĂ€tte uns gerade noch gefehlt.

Allerdings sind Wanderungen bei sengender Sonne nicht mal so neu fĂŒr uns,  hatten wir doch im Mai 2011 eine Wanderwoche in Cinque Terre/Ligurien gebucht und dort galt es tĂ€glich steile Weinberge – immer mit Blick aufs Meer –  zu erklimmen, um dann bei einem regionalen Winzer eine lukullische Rast einzulegen. Auch damals war es ungewöhnlich heiß um diese Jahreszeit und die stundenlangen Wanderungen sehr anstrengend, was wir vorher auch nicht erwartet hatten.

Aber nun lockte uns das Restaurant „La Escuela“ , das wir schon beim ersten Besuch in Las Aguas entdeckt hatten. Dort wollten wir jetzt ganz schnell hin, auf die schöne Terrasse mit Blick auf’s Meer, in den Schatten, unter bunte Sonnenschirme und bei einem eiskalten GetrĂ€nk ein leckeres, regionales Gericht genießen.

Mit diesem Ziel vor Augen nahmen wir den RĂŒckweg recht zĂŒgig in Angriff.

Was mir dabei noch alles vor die Linse kam? Schaut mal hier:

Das Beste kommt aber wie immer zum Schluss.

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Hier kann man’s aushalten, oder? Haus in Traumlage!

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BlĂŒtenmeer und ĂŒppige Vegetation dank BewĂ€sserung!
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FĂŒr dieses Foto bin ich extra noch viele Stufen hoch gestiegen, denn ich fand diesen offenen Glockenturm so schön mit dem blauen Meereshintergrund.

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Und hier auf dem RĂŒckweg ein Ausblick auf das nahende Ziel Las Aguas

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G e s c h a f f t 😀  😀 😀 😀 😀 😀

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Na, habe ich zu viel versprochen? Es gibt nicht so viele AussichtsplĂ€tzchen wie dieses hier am Ende einer Wanderung! Nach so vielen tollen EindrĂŒcken ideal fĂŒr den „Abschluss“, was so viel heißt wie lecker essen und eiskalte GetrĂ€nke genießen.  Die Speisekarte war dann immerhin auch auf Englisch, aber ein klein wenig Spanisch kann ich auch und „Conejo“ verstand ich sofort, genau wie Papas arrugadas  (Rezept anbei) con mojo.  Das haben wir dann auch bestellt, vorher noch einen wunderbar frischen Salat und als Nachtisch einen Apfelkuchen mit Eis.  Als der Wirt mitbekam, dass Deutsche da sind, hat er uns gleich noch alle seine Mojo-Soßen aufgetischt – grĂŒn, rot, weiß und das andere weiß ich nicht mehr, aber alle waren köstlich.

Wenn ich euch begeistern und „mitnehmen“ konnte auf unsere Klippen-Wanderung  in eine faszinierende Landschaft mit sagenhaften Ausblicken, dann hat sich die MĂŒhe gelohnt, diesen Beitrag zu schreiben und mit passenden Fotos zu illustrieren  :mrgreen:

Saludos y hasta luego

☌Sigrid☌


34 Gedanken zu “Teneriffa: SteilkĂŒstenwanderung Las Aguas – Barranco de Ruiz

    1. NatĂŒrlich, mach ich gerne,weil wir dort noch nicht waren. Fuerteventura ist sicher sehr schön, aber wir mögen Teneriffa deshalb so sehr, weil man dort eben alles kann: Wander- und Strandurlaub. Das Anaga- und Tenogebirge laden zu Wanderungen ein, aber auch entlang der KĂŒste oder im Orotava-Tal gibt es sehr schöne Wanderwege. Es gibt viele WanderfĂŒhrer in Puerto de la Cruz. Wir waren aber immer alleine unterwegs. Unter Teneriffa findest du ja etliche BeitrĂ€ge von mir, weil wir wirklich sehr viel unternommen haben. Fuerteventura bietet sich wahrscheinlich fĂŒr lange Strandwanderungen an. Mal schauen, wann wir dorthin starten. Vielleicht mal wieder in einem grauen, regnerischen, deutschen November! 2016 ist bei uns schon durchgeplant: Leipzig, Hamburg – jeweils fĂŒr ein paar Tage und im September unser allererster WoMo Urlaub. Haben gerade das WoMo gemietet und wollen damit in den Osten Richtung Görlitz, Spreewald, MĂŒritz bis nach Schwerin. Kommt aber auf’s Wetter an im September. Sonst wird’s evtl. das AllgĂ€u und der Bodensee 😉

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  1. Hallo Sigrid, dann waren wir ja fast zur gleichen Zeit auf der Insel.

    Als wĂ€re ich dabei gewesen, so lebendig geschrieben und die Bilder ein Traum. Ja es war ungewöhnlich heiß in diesem Zeitraum auf der Insel, auch im Ananagegebirge, wo ich mich rumgetrieben habe. Ich habe noch nicht einmal bei der 17 km-Wanderung auf der „Siete Canadas“ so geschwitzt wie diesmal. Von ca. 40 l Wasser habe ich nur 15 Liter fĂŒr Kaffee-Kochen gebraucht, den Rest habe ich gleich so getrunken.

    Ich wĂŒnsche uns noch viele schöne Wanderungen und dass wir lange fit bleiben.

    Liebe GrĂŒĂŸe, Sylvia vom Teneriffawandertagebuch-Blog.

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    1. Das stimmt, aber wenn wir noch mal auf die Insel fliegen, dann in einem anderen Monat, weil uns der September zum Wandern einfach viel zu heiß war. Wir haben ja noch viele andere AusflĂŒge gemacht und waren auch in Los Gigantes und mit einem kleinen Kutter raus zur Walbeobachtung. An dem Tag dachte ich auch, die Sonne will mich grillen. Die BeitrĂ€ge dazu schreibe ich noch. Auch wandern waren wir noch mal an der KĂŒste ab Punta Brava!
      Ja, ich hoffe auch, dass mir die Beweglichkeit und Freude am Wandern noch ein wenig erhalten bleibt. GrĂŒĂŸle Sigrid

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  2. Ja, Sonnenschutz ist absolut wichtig hier und man sollte sie niemals unterschÀtzen. Selbst wenn es bewölkt ist kann man ich einen Sonnenbrand holen, geschweige einen Sonnenstich ohne Kopfbedeckung. Von daher habt ihr es vollkommen richtig gemacht, auch mit dem Wasservorrat.

    Mit dem „relativ“ neu gemacht stimmt auch. Da hat sich im letzten und diesen Jahr so einiges getan, auch mit den Beschilderungen bzw. Hinweisen. Selbst an der Charco del Viento findet man ein großes Schild fĂŒr den „darum“ liegenden „Wanderweg“.

    Ihr seid aber auch noch ganz schön weit nach vorne gelaufen, so ward ihr ja noch in San Pedro bzw. du dort an der gleichnamigen Ermita^^ Dort findet ĂŒbrigens jĂ€hrlich immer an Peter und Paul eine schöne Fiesta statt, und die Wallfahrtskapelle wird mit Obst und GemĂŒse geschmĂŒckt.

    Interessant fand ich ĂŒbrigens auch dass auf GC die Papas und die Mojos anders als hier zubereitet werden….so hat jedes Insel doch ihre eigenen „GeschmĂ€cker“.

    Übrigens bis dato hatten wir hier im Norden noch GlĂŒck mit dem Wetter und allgemein nicht so ein Unwetter wie ich es in den Nachrichten von GC sehen konnte.

    WĂŒnsche dir ein schönes Wochenende und sende herzliche InselgrĂŒsse

    N☌va

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    1. Ich muss gestehen, ich weiß gar nicht wie weit wir eigentlich ganz genau gekommen sind. Es gibt ja nirgends ein Ortsschild und wir haben dann nur von unten oben die große Servicestation gesehen und dass schon bald wieder so eine Schlucht in Sicht war. Das wollten wir uns an dem heißen Sonnentag nicht antun.
      Wir sind aber von der anderen Seite ab Punta Brava die KĂŒste auch noch abgelaufen, was wir anstrengender fanden, denn dort geht es sehr steil rauf und runter und auch an dem Tag waren es etwa 28 Grad und sehr schwĂŒl. Der Beitrag kommt noch!
      Ein schönes Wochenende! LG ☌Sigrid☌

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      1. Ich habe es halt an dem GlockentĂŒrmchen erkannt. Mag den Platz auch immer wieder sehr gerne. Bei der Servicestation (die Cepsa-wenn du die meinst) lohnt es sich ĂŒbrigens auch mal anzuhalten. Einmal haben die tollen Kuchen und auch leckere Snacks. Alles frisch gemacht und die Portionen sind im VerhĂ€ltnis zum Preis mehr als groß.

        Lieben Sonntagsgruß

        N☌va

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      2. Oh ja, du kennst dich besser aus und wir haben nicht auf „Ortsschilder“ geachtet, wenn es die ĂŒberhaupt gibt, aber das Foto mit dem Glockenturm gefĂ€llt mir persönlich sehr gut. Da haben wir „inne“ gehalten. Wir waren aber wesentlich weiter, aber dieser Ort ist recht groß im VerhĂ€ltnis zu den anderen kleinen Ansiedlungen und hat auch richtige Straßen. Hier soll es ab morgen auch wieder warm werden und sehr sonnig – bis 18 Grad. Dazu das schöne Herbstlaub, da machen SpaziergĂ€nge im Wald richtig Spaß.
        Liebe GrĂŒĂŸe in den sonnigen SĂŒden. Sigrid

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    1. Immerhin liegt Teneriffa ja so in etwa in Höhe der West-Sahara – also wandert man tatsĂ€chlich unter afrikanischer Sonne – zumindest von der Hitze her. Ja, sie brennt so richtig runter und passt man nicht auf, Ă€hnelt man ganz schnell einer Tomate. Ich war ja schon gut vor gebrĂ€unt vom vielen Rad fahren, aber Sonnenschutz ist fĂŒr mich ein Muss. Schöne WochenendgrĂŒĂŸe in den „SĂŒden“ der Republik! Sigrid

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  3. Wie immer, wunderbare Bilder, die mich im Kopf haben den Weg mitlaufen lassen. Ich habe sogar ein wenig geschwitzt, weil ich mir die Hitze der prallen Sonne und dem fehlenden Schatten gut vorstellen kann. Hach, danke fĂŒr ein StĂŒck Urlaub an einem Montagabend! 😉😀

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      1. Oh oh, wie lange schon will ich nicht mehr auf dem Smartphone antworten. Ich weiß genau, dass ich es richtig geschrieben habe, aber es werden dann immer VOLLAUTOMATISCH Worte gebildet, die ich gar nicht will. Aber wir wissen doch beide, was ICH meine. Ich kenne doch deine Vorliebe fĂŒr das schöne GRAN CANARIA

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    1. Dankeschön! Das klingt gut: „EntfĂŒhrt“ …. Ja, Wanderungen dort sind schon einfach ganz anders, aber die hier bei uns im Voralpenland oder im Schwarzwald stehen denen dort in nichts nach. Wer aber das Meer liebt, dem geht schon das Herz auf bei so einer Wanderung – immer mit der Brandung im Ohr. Schönen Abend LG Sigrid

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  4. Ich bin beeindruckt, so eine Wanderung bei der Hitze muss man auch erstmal durchziehen.. ich hÀtte mich da sehr schwer getan. Aber wirklich tolle Bilder und eine tolle Landschaft und schöne Ortschaften, durch die ihr da gewandert seid!

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    1. Danke Jim. HĂ€tten wir die Wanderung in den ersten Tagen gemacht, wĂ€re uns das auch etwas schwer gefallen, aber nach einer Woche hatten wir uns gut aklimatisiert und wie schon beschrieben, gut „behĂŒtet“ und dick eingecremt waren wir gut geschĂŒtzt, aber anstrengend war es trotzdem. Wir waren halt richtig schön „aufgeheizt“ zum Schluss und hatten gut Farbe bekommen. Außerdem hĂ€lt der Mensch – egal welchen Alters – viel mehr aus als er denkt.

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      1. Ja stimmt, vor der Akklimatisierung wÀre das durchaus noch viel anstrengender gewesen.. an so etwas habe ich gar nicht gedacht, aber ich finde diese Wanderung von euch trotzdem ziemlich cool!

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      2. Was denkst du wie viele Leute er in unserem Alter gibt,die lange Wanderungen machen, Marathon laufen, stundenlang mit dem Rennrad unterwegs sind oder auch noch oft ins Fitnesscenter gehen mehrmals die Woche?
        Deshalb bin ich ja auch hier um mit meinem Blog zu zeigen,dass auch wir 60plus noch viel Freude haben am aktiv sein. 😃 GrĂŒĂŸle von Sigrid

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      3. Und das hat auch ordentlich Erfolg wie du siehst 🙂 Vielleicht ist das nur dieser Gedanke, dass es ebenso viele gibt die diesen AktivitĂ€ten abgeschworen haben, und dass ich es einfach gut finde, wenn es eben nicht so ist 🙂

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      4. Ja, mich freut es, dass sich auch so junge Menschen wie du hier her „verirren“, aber vergiss bitte nicht, dass nicht alle Ă€lteren Leute noch so können wie sie gerne möchten, obwohl ich schon sagen muss, es kommt sehr auf den Lebensstil an, ob „noch was geht“, wenn man Ă€lter ist.

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  5. Ein toller Beitrag mit absolut herrlichen Bildern.
    Der Wanderweg scheint sehr steinig zu sein und gewiß nicht einfach, da mĂŒĂŸte ich passen, da ich knietechnisch sehr eingeschrĂ€nkt bin und es mir nur ganz kurze Wanderungen erlaubt.
    Danke fĂŒr den herrlichen Bericht und liebe GrĂŒĂŸe von Mathilda ❀

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    1. Hallo Mathilda, ja leider ist der Weg sehr unterschiedlich. Mal ganz steinig, felsig, uneben, dann durch die Orte hindurch wieder schön zu gehen. Aber ein wenig konntest du ja auch so „teilnehmen“. LG Sigrid

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