Teneriffa: Zapfen in Ananasgröße und eine Würgefeige: Botanischer Garten, Puerto de la Cruz

Botanische Gärten gibt’s viele, auch bei uns sehr schöne, z.B. meine geliebte  „WILHELMA“ in Stuttgart, ein wunderschöner Zoologisch-Botanischer Garten, der zu den Top 10 in Europa gehört. Seit die riesige Menschenaffenanlage entstanden ist noch attraktiver und immer einen Besuch wert, auch die Aufzuchtstation für Gorillas ist ein Besuchermagnet.

A B E R:

Wenn man aber schon mal auf Teneriffa weilt, Zeit und Lust hat sich zu bewegen in einem „Dschungel“, dann  lohnt sich durchaus ein Abstecher in den „Jardin de Aclimatatión de la Orotava“.  Er wurde  auf Order des aufgeklärt-absolutistischen Königs Karl III. von Spanien vom 17. August 1788 angelegt. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann hier bei Wikipedia  viele Informationen finden.

Einige Stunden sollte man einplanen, um die vielen exotischen Pflanzen, Blumen, Gewächse und Bäume zu bewundern, denn für Hobbyfotografen, Botaniker, Blütenfreunde ist allerhand geboten; so eine außergewöhnliche Farben- und Blütenpracht ist schon etwas Besonderes. Zudem gibt es „Bäume“ zu sehen, die bei uns als Zimmerpflanzen ihr oft kümmerliches Dasein fristen, so z.B. der sicher allseits bekannte „Ficus benjamini“, der dort gefühlt „in den Himmel wuchs“.  Schon alleine die Wurzeln nahmen eine Fläche von bestimmt 10 qm in Anspruch. Die waren mir auf jeden Fall auch einige Fotos wert:

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Ein Ficus, wenn er genug Wurzeln und wachsen darf
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Der Mensch im Vergleich zu diesen gigantischen Wurzeln

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Zum Staunen sind auch die unglaublich großen Zapfen der Queensland-Araukarie , die zu den Koniferen gehört. Das Areal um den Baum war  großräumig abgesperrt, weil die ananas- bis melonengroßen Zapfen beim Herabfallen eine echte Gefahr für Leib und Leben bedeutet hätten  😀

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Mit Zoom war ein Foto möglich
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Zapfen für Riesen oder Riesenzapfen ?

Einmalig dürfte wohl auch die  „Würgefeige“ sein, die recht imposante Ausmaße angenommen hat.  Hier habe ich eine schöne Beschreibung gefunden, die auch eine Wuchs-Animation enthält.

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So, genug erzählt, jetzt zeige ich nur noch Fotos, insbesondere von schönen Blüten und einer knallroten Libelle.

Gelegentlich habe ich einen Kommentar eingefügt, aber wir sind keine Botaniker und konnten uns auch die ausschließlich botanischen, also lateinischen, Namen nicht merken. Manche Fotos erklären sich ja auch von selbst, z.B. die Ananas am Strauch.

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Noch fehlt Farbe – Grapefruit

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Lecker!

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Der kleine Spaziergang mit mir durch den botanischen Garten hat euch hoffentlich gefallen  🙂

Liebe Grüße

☼Sigrid☼


22 Gedanken zu “Teneriffa: Zapfen in Ananasgröße und eine Würgefeige: Botanischer Garten, Puerto de la Cruz

  1. Wie schön!!! Und die Libelle ist der Wahnsinn.. mit den Zapfen kann man ja Fußball spielen hahahaha…..da bekommt man sofort Lust dazu….hast mir einen Moment Urlaub geschenkt… Dankeschön ❤

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  2. Hola liebe Sigrid,

    ja klar, hat auch mir gefallen. Ich kann mich auch nach all den Jahren immer noch nicht sattsehen an der Vielfalt der Natur und den Gärten die es hier gibt. Wann immer es die Zeit zulässt und ich vor Ort bin gehe ich auch immer mal wieder gucken. Die Flora und Fauna hat soviel zu bieten und ich finde es einfach nur klasse dass auch du ein Auge für diese Schönheiten hast.

    Herzliche Inselgrüssle

    N☼va

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    1. Oh ja, ich gehe immer mit offenen Augen durch Orte, die ich besuche. Da ich die Natur liebe, auch bei uns gehören Waldspaziergänge zum ständigen Ritual, sehe ich natürlich auch die Schönheiten auf Teneriffa. Nur muss man sagen, dass ohne Bewässerung natürlich nicht viel sprießen würde. In den Wäldern des Anaga Gebirges habe ich keine Blumen entdeckt oder nur ganz wenige, eigentlich nur Moose, Flechten usw., aber auch das hat ja seinen Reiz. Unser Hotelgarten war auch so eine Augenweide. Sehr schön angelegt und deshalb auch sehr erholsam. Als puren Gegensatz betrachte ich oben mein Titelbild mit dem Teide und den Observatorien. Es folgen ja noch weitere Berichte: Wanderungen, Walbeobachtung, Fahrt zum Teide usw.

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  3. Diese Wurzeln sind der Wahnsinn! Sie wirken wie Schlangen, als ob sie kriechen würden. Das wird noch dadurch verstärkt, dass sie weiß sind.
    LG, Ingrid

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    1. Falsch verstanden, ich glaube du meinst die Wurzeln vom Ficus….. Ja, solche riesigen Auswüchse habe ich noch nie gesehen ….. Auch in unseren Wäldern wachsen ja Wurzeln oft überirdisch, aber diese Ausmaße sind schon sehr außergewöhnlich.

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    1. Hallo liebe Christiane,
      es ist echt schön, wenn der Bericht so gut ankommt. Also uns hat der Tag auch super gefallen und ich habe ständig „oh“ und „ah“ gesagt. So merkwürdige Pflanzen, aber war ganz toll. Hab mich bei dir angemeldet zum Folgen per Mail. Hoffe es hat geklappt. 💜-liche Grüße

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      1. Ja, alles klar. Habe alles ausgefüllt und kommentiert, dann wollte ich abschicken und bekomme diese Meldung „Langsam, lanagsam du schreibst zu schnell …….“ huch, was ist das denn. Kommentar ist jetzt wahrscheinlich nicht angekommen.

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    2. Wann warst du das letzte Mal dort? Wir 2014 und ich muss schon sagen, unsere Wilhelma hat einfach was ganz besonderes durch die Gewächshäuser, das riesige Areal, die Mischung aus Botanik und Zoo. Selbst an Hochsommertagen „verläuft“ sich der Besucherstrom und das neue riesige Haus für Menschenaffen ist wirklich einen Besuch wert. Ganz, ganz toll!

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    1. Vielen Dank🌺 Schön, wenn sie dir gefallen. Deine sind viel professioneller, aber meine sollen ja nur meine Berichte zieren. Schöne Grüße in die Ferne 🙋🏽

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