Dresden – per pedes und auf dem Drahtesel entdecken

Froh schlÀgt das Herz im Reisekittel,
vorausgesetzt man hat die Mittel.

Wilhelm Busch 1854-1900

Dresden oder auch liebevoll „Elbflorenz“ genannt ist mehr als eine Reise wert und das wunderschöne Umland kann wunderbar auf dem Elberadweg erkundet werden. Deshalb zog es uns  ein zweites Mal in Sachsens Hauptstadt.

Bergschwebebahn - Blick aufs Elbtal
Von der Aussichtsplattform der Bergschwebebahn – Blick aufs Elbtal, „Blaues Wunder“, Schillergarten

Wir sind große Fans von komfortablen Ferienwohnungen, die zwar oft gar nicht so viel gĂŒnstiger sind als ein Hotel, uns aber alle Freiheiten lassen, z.B. auch nach einer stundenlangen Rad- oder Wandertour nach dem Duschen einfach nur in legĂšren Klamotten auf dem Balkon ein einfaches Mahl zu verzehren, ein Glas Wein zu trinken und nicht noch mal raus zu mĂŒssen.

Die Ferienwohnung in Dresden sollte zudem nahe am  Elberadweg liegen, damit wir sowohl schnell in der Stadt als auch in der Umgebung sein konnten. Unsere Wahl fiel auf diese hĂŒbsche Ferienwohnung Dresden

  • Sehr gemĂŒtlich eingerichtet, ein großes Badezimmer mit riesiger Dusche, großer Balkon
  • FahrrĂ€der können im Fahradraum untergebracht werden
  • BĂ€cker gegenĂŒber
  • Discounter und andere GeschĂ€fte in der nĂ€heren Umgebung
  • Straßenbahn in die City direkt vor dem Haus
  • Elberadweg in 5 Minuten erreichbar

Im ReisefĂŒhrer findet man alles, was man ĂŒber Dresden wissen muss und selbstverstĂ€ndlich hatten auch wir einen dabei.  Deshalb möchte ich an dieser Stelle nicht ĂŒber Semperoper, Zwinger, Frauenkirche berichten, die wir selbstversĂ€ndlich sowieso angeschaut haben.

Unser „Programm“ in  14 Tagen Dresden:

  • Historisches GrĂŒnes Gewölbe   – einfach ĂŒberwĂ€ltigend!  (Tickets reservieren empfehlenswert)
  • Panometer Eine FĂŒhrung ist empfehlenswert und sehr unterhaltsam. Die 360 Grad Panorama-GemĂ€lde sind sehr, sehr beeindruckend und man kann stundenlang staunen.  Super bei schlechtem Wetter!
  • Wir fanden die Besichtigung und FĂŒhrung spannend und das GebĂ€ude ist sehenswert:  GlĂ€sernen Automobilmanufaktur VW
  • Dresdner Stand- und Schwebebahn    :Bieten oben auf dem Aussichtsplateau eine tolle Sicht ins Elbetal und die Elbeauen. Außerdem sind sie historisch und es ist ein Erlebnis mit ihnen nach oben schweben!
  • Schloss Pillnitz mit seinem wunderschönen Park und den herrlichen GĂ€rten
  • Meißen: Dom und Porzellanmanufaktur
  • Elbsandsteingebirge
  • Schloss Moritzburg 
  • Pfunds Molkerei
  • Durch die Besuche Friedrich Schillers in den Jahren 1785 bis 1787 erlangte er eine besondere Bedeutung unter den Gastwirtschaften Dresdens Schillergarten/Biergarten am Blauen Wunder
  • Radeln auf dem  Elberadweg – rund um Dresden
  • – Pirna
  • – Schloss Pillnitz
  • – ins Blaue hinein: in beiden Richtungen kann man stundenlang fahren und ĂŒberall gibt es Biergarten, Restaurants mit gutem Essensangebot und Kaffee und Kuchen, z. B. die leckere „SĂ€chsische Eierschecke“ 🙂
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Elbschlösser am Elbhang – Stadtteil Loschwitz
Blick vom Elbradweg auf die Altstadt
Blick vom Elbradweg auf die Altstadt

Wer noch ein wenig Zeit ĂŒbrig hat und wie wir ĂŒber ThĂŒringen hin oder zurĂŒck fĂ€hrt, dem möchten wir den „Hainichen Nationalpark“ mit seinem  Baumkronenpfad ans Herz legen.  Eine sehr schöne Gegend um eine lĂ€ngere Pause einzulegen.

Macht Spaß
„Freuen wie ein Kind“ 🙂 – Baumkronenpfad im Hainichen Nationalpark

10 Gedanken zu “Dresden – per pedes und auf dem Drahtesel entdecken

  1. hallo Sigrid, ich wollte zwar schon immer mal nach Dresden, habe bisher aber nicht daran gedacht, die Stadt mit dem Bike zu erkunden 🙂 Und danke fĂŒr deinen Tipp zu den Ferienwohnungen 🙂

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    1. StĂ€dte an FlĂŒssen finde ich besonders attraktiv. Und Dresden an der Elbe, ja das hat was und ĂŒberhaupt haben die alles richtig gemacht als sie die Altstadt originalgetreu wieder aufgebaut haben und sich heute ĂŒber Touristen aus aller Herren LĂ€nder freuen können. Die Kunstsammlungen sind zudem ein Anziehungspunkt. Uns gefiel aber hauptsĂ€chlich das „Leben am Wasser“ und die Möglichkeiten. Deshalb will ich ja dann in ein/zwei Jahren auch zurĂŒck ins Schwabenland, dort habe ich zuletzt am „Kocher“ gewohnt, aber mir wĂŒrde es auch irgendwo am Neckar gefallen. Kann man auch schön radeln und das Rentnerdasein genießen. Ja, ich weiß, ich hab’s gut, aber dafĂŒr bin ich halt auch schon „alt“. Alles hat eben zwei Seiten 😉

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  2. Irgendwie bin ich ja doch altmodisch. IM URLAUB brauch ich das Macbook nur fĂŒr Recherchen, Infos, Mails – vor Ort. Ansonsten hat es genauso Urlaub wie ich und ruht 23 von 24 Stunden am Tag. Ich muss nicht stĂ€ndig online sein und mein Handy liegt schon öfter mal zu Hause rum, wenn wir radeln oder wandern. So habe ich z.B. keine Apps fĂŒr facebook o.Ă€. benutze weder Twitter noch Instagram, obwohl ich genau weiß wie das funktioniert. So mitteilsam bin ich nicht und fotogen sowieso nicht (mehr). Ach Quatsch, ich muss nicht alles nutzen, was möglich wĂ€re und Danzig liegt ĂŒbrigens noch „nebulös“ in der Zukunft ……..

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    1. Ist ja schon vorbei, aber die Notizen hatte ich immer noch in meinem Kalender. Das musste also mal niedergeschrieben werden. Letztes Jahr waren wir noch mal dort, aber jetzt wĂŒrde uns eine Stadt noch viel östlicher reizen: Danzig!

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