Afrika – Feeling beim Radeln – Juli 2015

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Na ja, eigentlich sollte man bei diesen Temperaturen vielleicht lieber körperliche Anstrengungen vermeiden, wer aber fit ist, der darf sich ruhig auch mal wie „in Afrika“ fĂŒhlen beim Radeln – im Sommer 2015

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Statt Helm heute Sonnenschild.

Diskussion am FrĂŒhstĂŒckstisch: Sollen wir oder lieber doch nicht?  Ist es nicht zu heiß zum Radeln?

Kurz entschlossen schnappen wir uns die RĂ€der und radeln los. Es soll nur eine kleine Tour werden – so 25 bis 30 km – damit wir, wenn die Sonne am höchsten steht – also ca. 13 Uhr wieder zu Hause sind und die brĂŒtende Nachmittagshitze vermeiden.

AuffĂ€llig ist, dass trotz Ferienzeit fast niemand unterwegs ist. Keine Menschenseele auf den Balkonen, in den GĂ€rten. Wir fahren erst mal gen Osten auf schönen Radwegen, also in Richtung Unna, biegen dann aber vorher Richtung Kamen ab und entschließen uns bei unserem Lieblings-HofcafĂ© „Movve“ in Kurl vorbei zu schauen auf dem RĂŒckweg.

Es ist kurz vor 12 Uhr und normalerweise ist dort jeder Tisch besetzt. GĂ€hnende Leere, obwohl dort mitten in der Natur ein herrliches LĂŒftchen vom Wald und den Wiesen her weht.  Wir lesen auf der Tafel, dass es heute Frikadelle mit Kartoffel- und Gurkensalat gibt.  Also, was gibt es da zu ĂŒberlegen, es ist eh besser, wenn zur Zeit die KĂŒche kalt bleibt, denn in der Wohnung steigt die Temperatur auch langsam aber stetig.  Dazu ein kleines, eiskaltes Radler.  Oh, das zischt richtig. Haben wir uns aber auch verdient nach ca. 22 km.   Ich schĂ€tze mal die 30 Grad sind erreicht jetzt um die Mittagszeit.

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Das rote Haus „Mowwe“ in Dortmund zwischen DO-Kurl und DO-Lanstrop

Den RĂŒckweg – noch ca. 6 km – nehmen wir dann auch hauptsĂ€chlich durch waldiges Gebiet und sind so fast immer im Schatten. Noch ein kurzes StĂŒck auf der Straße bis zu unserer Wohnung.  Meine GĂŒte, was strahlt der Asphalt eine WĂ€rme ab. Aber bald ist es geschafft und in unserer Wohnung angekommen „glĂŒhen“ wir selbst  ein wenig. Im Spiegel schaut mir ein hochrotes Gesicht entgegen.   Um wieder auf Normaltemperatur zu kommen, geht’s schnell unter eine lauwarme Dusche und die Welt ist wieder in Ordnung.

Jetzt fehlt nur noch der Espresso – nach dem Essen!  Den genießen wir jetzt auf dem Sofa zu Hause in der „kĂŒhlen“ Wohnung.

Wie lange werden wir wohl die 25 Grad drinnen „bewahren“ können?  Draußen hat es inzwischen 37 Grad auf dem Balkon – zwar im Schatten – aber es ist ein SĂŒdbalkon mit Glasfront und nur unsere Markise hĂ€lt die Sonne davon ab, das Glas noch mehr aufzuheizen.  Schau’n wir mal.

©Copyright by Sigrid Minkenberg (Text und Fotos)


9 Gedanken zu “Afrika – Feeling beim Radeln – Juli 2015

  1. Ich lebe seit 2009 in Dortmund. Vorher lebte ich in einem hĂŒbschen, sauberen 1500 Seelen-Dorf am Kocher – NĂ€he Heilbronn -, wo ich jeden und jeder mich kannte (Ehrenamt, VereinstĂ€tigkeit, Kinder groß gezogen usw. und die erste Zeit hier war deshalb sehr hart, zumal mir Dortmund entsetzlich schmutzig, hĂ€sslich, unpersönlich und vermĂŒllt erschien.
    Nun, ich habe mich einigermaßen aklimatisiert und an vieles gewöhnt, inzwischen auch viele nette Menschen kennengelernt und nebenbei die Vorteile der Großstadt schĂ€tzen gelernt, aber 2017 steht schon fest als Datum, an dem wir (mein Partner ist ja Dortmunder) nach SĂŒddeutschland zurĂŒck kehren werden.

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    1. Hallo Annette,
      ja, das sah ich eben auch gerade als ich „Ruhrköpfe“ gelesen habe. Ja, ich wohne in Dortmund-Wambel und ich könnte auch von mir behaupten „SchwĂ€bin meets Ruhrpott“ 😉

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  2. Super!
    Schön geschrieben, aber vielleicht kannst du auch noch eure Routen genauer beschreiben oder per Link einfĂŒgen.

    Bei uns im Laden (ich gehöre ja noch zur arbeitenden Fraktion) konnten wir es auch gerade noch aushalten. Wie sorgen fĂŒr Durchzug, wenn wir morgens gegen 8.45 Uhr kommen, schließen die TĂŒr nach etwa einer halben bis dreiviertel Stunde und lassen sie tagsĂŒber weitgehend geschlossen. Bei ausgefahrener Markise und einem großen Standventilator, direkt in der Mitte des großen Verkaufsraums, blieb es, im Vergleich zu den tropischen Temperaturen draußen, tatsĂ€chlich angenehm kĂŒhl.

    Der Sommer ist da! Wir haben ihn ja auch lauthals gerufen 😉

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    1. Och, bist du das Gaby? Schön, dass dir der Beitrag gefĂ€llt und deine Anregung nehme ich gerne auf. Wir könnten sogar gps-Tracks einfĂŒgen, wenn Egon das nĂ€chste Mal die Tour aufzeichnet.Er hat die Möglichkeit durch eine App.
      Es sind keine vorgegebenen Radwege, wir kennen halt einfach viele Wege und kombinieren die so als große Runde von Dortmund Richtung Unna und Kamen und zurĂŒck.

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